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Videoschutz wird in Bahnen im KVV immer weiter ausgebaut

06.09.11 (Baden-Württemberg) Autor:Sven Steinke

Eine Stadtbahn aus der Perspektive der VideoüberwachungDie Ausrüstung der Stadt- und Straßenbahnen im Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) schreitet immer weiter voran, so sind bereits alle der insgesamt 70 Niederflurfahrzeuge damit ausgestattet. Auch die 59 Stadtbahnen auf den Linien S 2 Rheinstetten – Spöck und S1/S11 Hochstetten – Ittersbach/Bad Herrenalb wurden bereits mit Überwachungseinrichtungen ausgestattet. Die Zweisystem-Fahrzeuge sind erst etwa zur Hälfte videoüberwacht.

Die 122 Zweisystem-Stadtbahnen die die Karlsruher Innenstadt ohne Umsteigen mit dem weiten Umland verbinden, werden in Zukunft auch sukzessiv im Innenraum mit Kameras unter der Decke ausgestattet. Bei 59 dieser Fahrzeuge ist die Technik mittlerweile vorhanden. Die Busse der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) werden nicht mit der Technik nachgerüstet. Allerdings werden neue Fahrzeuge nur noch mit der Technik beschafft. Bereits 16 neue Citaro-Busse der VBK erhielten die Technik ab Werk.

Der KVV konnte in den vergangenen Jahren erste Erfolge mit den Videoschutzanlagen erzielen. Die Zahl von Delikten wie Sachbeschädigung sank von 194 im Jahr 2007, auf 130 im Jahr 2010. Die Wartungskosten für Sachbeschädigungen sanken im gleichen Zeitraum um etwa 120.000 Euro. Der KVV führt diese Entwicklung auf die Einführung der Überwachungsanlagen zurück, die potenzielle Täter abschrecken, da die Ermittlungsbehörden an Hand der Aufzeichnungen die Täter zweifelsfrei ermitteln können. Die Überwachungseinrichtungen werden natürlich nur im Einklang mit den Datenschutzbestimmungen eingesetzt. Das heißt, die Bilder werden auf einem Ringspeicher geschrieben und nach 48 Stunden automatisch gelöscht.

Bild: Karlsruher Verkehrsverbund (KVV)

Ein Kommentar

  1. Korrelation und Kausalität richtig festgestellt? Wieviel kostet die extra Einrichtung?

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