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Mehr Lärmschutz im Mittelrheintal

20.04.18 (Güterverkehr, Hessen, NVR, Rheinland-Pfalz) Autor:Stefan Hennigfeld

Sieben Gemeinden im Mittelrheintal erhalten in den nächsten Jahren zusätzlichen Lärmschutz. Die bisherigen Investitionen von rund 73 Millionen Euro werden sich erhöhen. Nach der Ende 2016 geschlossenen Finanzierungsvereinbarung teilen sich die Kosten der Bund und die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz. Dazu kommt ein Eigenanteil der DB AG in Höhe von etwa zehn Millionen Euro. In der Sitzung des Beirates für ein leiseres Mittelrheintal am 12. April stellte die DB die zusätzlichen Lärmschutzmaßnahmen vor.

Die Überarbeitung der Untersuchung war erforderlich, da der Grenzwert im Januar 2016 von 60 auf 57 Dezibel gesenkt wurde. Orte wie Bad Salzig, Oberwesel und Rhens bekommen neu ebenfalls Lärmschutz. Darüber hinaus wurden die Beiratsmitglieder über einen angepassten Zeitplan der bereits bekannten Maßnahmen informiert. Im Oktober dieses Jahres soll mit dem Einbau von Schienenstegdämpfern bei Kaub begonnen werden.

„Wir freuen uns, dass wir noch mehr Menschen im Mittelrheintal vom Lärm entlasten können. Jetzt geht es darum, die Projekte umzusetzen. Wir werden nun die notwendigen öffentlichen Verfahren zum Bau der Lärmschutzwände vorantreiben. Nur so schaffen wir weitere Akzeptanz für die Maßnahmen und am Ende für den umweltfreundlichen Schienengüterverkehr“, so Andreas Gehlhaar, Leiter für Umwelt und Lärmschutzbeauftragter der Deutschen Bahn.

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