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Dortmunder Stadtwerke mit erfolgreichem Jahr 2010

30.03.11 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Die Dortmunder Stadtwerke blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2010 zurück. Neben den klassischen Ressorts Versorgung und Verkehr ist das Unternehmen in der einstigen Bierhauptstadt auch Betreibergesellschaft des Dortmunder Flughafens und des Binnenhafens am Dortmund-Ems-Kanal tätig. Außerdem treten die Tochtergesellschaften Dogewo21 als Wohnungsbauunternehmen und Dokom21 als Telekommunikationsanbieter auf.

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2010 konnte ein Gewinn von etwa 19,8 Millionen Euro erzielt werden. Dieser kommt nicht nur aus den genannten Konzernunternehmen, sondern auch an den Beteiligungen des Unternehmens an der Gelsenwasser AG und an den Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerken (RWE). Die in 2011 erworbene Beteiligung an der Steag wird eine weitere Ertragssäule zur Stabilisierung bzw. Stärkung des Unternehmensverbundes DSW21 darstellen.

Nun aber zum öffentlichen Personennahverkehr in der Westfalenmetropole: Die Zahl der Fahrgäste ist gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009 um -5,7 % auf 135,1 Millionen gesunken. Der Rückgang ist insbesondere auf die Umstellung des bisherigen Sozialtickets auf ein Ticket1000 9 Uhr zum 1. Februar zurückzuführen. Der Betriebsverlust belief sich in 2010 – wie bereits im Vorjahr – auf rund 58 Millionen Euro.

In den kommenden zwanzig Jahren stehen im kommunalen ÖPNV Investitionen in Höhe von 2,2 Milliarden Euro an. Das gilt sowohl für die alle paar Jahre zur Erneuerung anstehenden Busse als auch für veraltetes Rollmaterial der Stadtbahn: Die B-Wagen sind heute bereits über zwanzig Jahre alt. Dazu kommen notwendige Mittel für die Erneuerung von Infrastruktur, Bahnhöfen und insbesondere Tunnelstrecken.

Der Stadtverkehr ist vollständig in der Hand der Stadtwerke. Wettbewerbsvergaben, wie etwa in Frankfurt am Main, gibt es in Dortmund nicht. Die Dortmunder Stadtwerke sind Mitglied im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und in der Kooperation östliches Ruhrgebiet (KöR). Letztere tritt im Busbereich als Einkaufs- und Wartungsgemeinschaft auf, um mit benachbarten Unternehmen Synergien zu nutzen.

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