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DB Regio gewinnt das Teilnetz Niddertalbahn

16.02.11 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

DB Regio konnte die RMV-Linien 32 (Frankfurt – Bad Vilbel – Friedberg – Nidda) und 34 (Frankfurt – Bad Vilbel – Stockheim) für sich gewinnen. Nachdem eine europaweite Ausschreibung zunächst gescheitert war, erfolgten nun zum Abschluss gekommene Verhandlungen über eine Direktvergabe an DB Regio. Der Vertrag beginnt im Dezember 2012 und hat eine Laufzeit von 15 Jahren.

André Kavai, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Rhein-Main Verkehrsverbundes ist zufrieden: „Es war ein schwieriger Prozess, bis der Zuschlag nach mehreren Ausschreibungen erteilt werden konnte, aber jetzt gibt es unter den bestehenden Rahmen ein tragfähiges Ergebnis für eine zukunftsfähige Niddertalbahn.“

Die Linien gewährleisten eine SPNV-Verbindung aus dem ländlich geprägten Wetteraukreis in die Mittelzentren Friedberg bzw. Bad Vilbel und in die Mainmetropole Frankfurt. Montags bis freitags ist ein Stundentakt geplant, zur Hauptlastzeit kommen modernsierte Doppelstockwaggons zum Einsatz, ansonsten ebenfalls modernisierte Triebzüge vom Typ VT 642 (Siemens Desiro Classic).

Die Doppelstockwaggons werden von fabrikneuen Dieselloks gezogen – wegen des kurzen Vorlaufs jedoch erst einige Zeit nach dem Betriebsstart. Eigentlich war geplant, die neuen Loks bereits zum Fahrplanwechsel 2012/2013 einzusetzen, aber die Beschaffung hat sich als langwieriger herausgestellt. Damit kommen mit einer mit maximal zwei Jahren veranschlagten Übergangszeit weiterhin gebrauchte Loks aus dem Bestand der DB Regio zum Einsatz.

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