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VRS: Veränderungen im neuen Jahr

07.01.21 (NVR) Autor:Stefan Hennigfeld

Auf dem Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) sollen im neuen Jahr mehrere On-Demand-Verkehre angeboten werden. Den Auftakt macht die KVB mit ihrem Pilotprojekt „Isi“. Bei dem neuen Angebot verkehren zehn rollstuhlgerechte Kleinbusse mit Elektroantrieb nachfrageorientiert und unabhängig von festen Routen oder vorgegebenen Fahrplänen. An den Wochentagen findet tagsüber eine Feinerschließung ausgewählter Quartiere statt.

An den Wochenenden sollen die Kleinbusse hingegen nachts in der Innenstadt und den angrenzenden Stadtgebieten eingesetzt werden. Dieser Nachtshuttle wird aufgrund des Corona-Lockdowns momentan noch nicht angeboten. VRS-Zeittickets wie Wochentickets oder Monatstickets werden ab 2021 von den Verkehrsunternehmen ohne Kundenkarte ausgegeben. Die Vereinfachung bedeutet für die VRS-Fahrgäste, dass die bisherige Kombination aus Kundenkarte und Wertmarke entfällt und die Fahrtberechtigungen nur noch auf einem Ticket ausgegeben werden.

Auf diese Weise wird auch der Verkauf der Zeittickets über den nicht personenbedienten Verkauf erleichtert. Die Preise bei den Einzelfahrscheinen im Bartarif bleiben im zweiten Jahr hintereinander unverändert. Daher behalten die in diesem Jahr gekauften Barfahrscheine auch im neuen Jahr ihre Gültigkeit. Darüber hinaus wurden die Preise der anderen Tickets zum Jahresbeginn um durchschnittlich 2,5 Prozent angepasst.

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