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Neue Angebote für den Ausbildungsverkehr im VRS

20.03.11 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Die Gremien des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) haben ein vom kommenden Schuljahr an gültiges neues Konzept für den Ausbildungsverkehr verabschiedet. Herzstück wird dabei die verbundweite Einführung des Schülertickets sein. Es gilt verbundweit und zu jeder Tages- und Nachtzeit. Das je nach Standort preisdifferenzierte Ticket gilt ebenso für Grundschulen wie für weiterführende Bildungsanstalten.

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Es ersetzt das Schülerjahresticket als reines Ausbildungsangebot und das Juniorticket als reines Freizeitangebot. Grundschulen kritisierten das Schülerticket jedoch, da es von den meisten Grundschülern ohnehin nicht in der Freizeit genutzt werde. Deshalb wird für diese Altersgruppe zusätzlich das schulwegbezogene Primaticket eingeführt.

Das neue Primaticket gilt schulwegbezogen von montags bis freitags bis 18 Uhr sowie samstags bis 15 Uhr. Während der Sonn- und Feiertage sowie während der für das Land Nordrhein-Westfalen festgelegten Ferienzeiten besitzt es keine Gültigkeit. Die Kosten werden für freifahrberechtigte Schülerinnen und Schüler von den Schulträgern übernommen. Selbstzahler können es nach Preisstufen differenziert in den Kundencentern der Verkehrsunternehmen erwerben.

VRS-Geschäftsführer Wilhelm Schmidt-Freitag ist zufrieden: „Wir haben die Kritik der vergangenen Wochen aufgenommen und unser Ticketangebot für Grundschulen nochmals modifiziert und erweitert. Mit dem Primaticket steht den freifahrtberechtigten Schülern eine zuschlagsfreie Alternative zum Schülerticket zur Verfügung. Für die weiterführenden Schulen ist das Primaticket jedoch nicht vorgesehen, hier ermöglicht das Schülerticket den Schülerinnen und Schülern eine preisgünstige Nutzung von Bussen und Bahnen – und das 365 Tage im Jahr.“

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