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Arriva Deutschland: Gewerkschaften wollen Gespräche aufnehmen

01.12.10 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Nachdem die Deutsche Bahn AG im Sommer 2010 den britischen Verkehrskonzern Arriva übernommen und damit den größten Zukauf ihrer Geschichte getätigt hat, muss sie sich von den Deutschland-Aktivitäten trennen. Das war eine Vorgabe der Kartellbehörden. Diese Sparte soll so schnell es geht verkauft werden, als Interessenten sind noch Abellio, Veolia und eine Investmentfirma im Rennen.

Die Gewerkschaften Transnet und Ver.Di sowie der Konzernbetriebsrat bemängeln die schlechte Informationspolitik gegenüber den Beschäftigten. Transnet-Chef Alexander Kirchner: „Wir erwarten, dass die Belange der Beschäftigten in den deutschen Arriva-Unternehmen berücksichtigt werden.“ „Dies haben wir gegenüber der DBAG gefordert und wollen sie schnell wie möglich Gespräche mit dem neuen Eigentümer aufnehmen.“

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