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Siemens liefert 25 Züge nach London

23.02.16 (Großbritannien) Autor:Stefan Hennigfeld

Siemens wird weitere 25 Nahverkehrszüge an Govia Thameslink Railway (GTR) in London liefern. Die neuen Züge ersetzen die derzeitige Zugflotte auf der Great-Northern-Strecke. Die 25 klimatisierten, sechsteiligen Züge bestehen aus insgesamt 150 Wagen, die im Siemens-Werk in Krefeld gebaut werden. Der Auftrag hat ein Volumen von 256 Millionen Euro (rund 200 Millionen GBP). Die Inbetriebnahme ist für Ende 2018 geplant.

Die neuen Vorortzüge werden zwischen den Stationen Moorgate in der Londoner Innenstadt und Welwyn sowie zwischen Moorgate und Hertford, Stevenage und Letchworth verkehren. Sie ersetzen die sonst eingesetzte Klasse 313, die 1976/77 gebaut wurde und aus den ältesten in Betrieb befindlichen elektrischen Zügen in Großbritannien besteht. Die neuen Fahrzeuge sind eine Variante der Klasse-700-Züge, die Siemens bereits für den Betrieb auf der Thameslink-Strecke an GTR liefert. Basis beider Züge ist die Desiro-City-Plattform von Siemens.

Charles Horton, CEO von GTR, sagte: „Wir freuen uns, dass wir die Finanzierung für diese neue Flotte gesichert haben. Die Fahrgäste auf der Great-Northern-Strecke erwartet eine moderne, hochwertige Umgebung, die dem derzeitigen Service mit 40 Jahre alten Zügen um Lichtjahre voraus ist. Wenn die neuen Züge in Betrieb gehen, wird sich die Taktfrequenz außerhalb der Stoßzeiten und an Wochenenden deutlich erhöhen und in geringerem Maße auch im Berufsverkehr am Morgen und abends. Die neuen Moorgate-Züge sind nur eine von drei bedeutenden Fahrzeugflotten, die wir einführen, um unseren Service kontinuierlich zu verbessern und die Kundenzufriedenheit zu steigern.“

„Dies ist bereits der dritte Auftrag, den wir für unsere speziell für Großbritannien entwickelte Fahrzeugplattform Desiro City erhalten haben. Das Plattform-Konzept wurde auf Basis der bewährten Desiro-UK-Züge im Rahmen eines zweijährigen Forschungsprogramms mit einem Volumen von rund 50 Millionen Euro entwickelt. Eine Investition, die sich auszahlt“, sagte Jochen Eickholt, Chef der Bahnsparte von Siemens.

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