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HalzElbeExpress und Mitteldeutsche Regiobahn wollen Streikauswirkungen minimieren

20.05.11 (Allgemein) Autor:Sven Steinke

Ausgedünnte Fahrpläne sollen für Planungssicherheit sorgenDie Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) und die Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt mit ihrer Marke HarzElbeExpress (HEX) haben sich dazu entschlossen ihr Fahrplanangebot auf ein Basisangebot zu reduzieren, so sollen die Streikauswirkungen für die Fahrgäste reduziert werden. Beide Unternehmen sichern zu, dass reduzierte Angebot trotz der unangekündigten Streiks durch die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), aufrecht erhalten zu können. Die Fahrgäste erhalten dadurch Planungssicherheit.

Die Tochterunternehmen der Veolia Verkehr reagieren damit auf die veränderte Streiktaktik der GDL. Die Mitglieder legen die Arbeit jetzt in kürzeren Abständen und unangekündigt nieder. Die Fronten zwischen den Verhandlungspartnern sind verhärtet, während die Arbeitgeber auf eine Kompromisslösung beharren, akzeptiert die GDL nur eine Anerkennung ihres ausgearbeiteten Bundes-Rahmen-Tarifvertrages.

Der Basisfahrplan in beiden Unternehmen orientiert sich an den Streikfahrplänen der letzten Tage. Ein Großteil des Verkehrsangebotes wird dabei weiterhin verkehren. Die restlichen Strecken werden durch Busse als Schienenersatzverkehr bedient. Die verbleibenden Züge werden mit nicht streikendem Personal besetzt.

Weitere Informationen erhalten Reisende des HarzElbeExpress im Internet unter www.hex-online.de und am Kundentelefon unter 03941 / 678333

Weitere Informationen erhalten Reisende der Mitteldeutschen Regiobahn im Internet unter www.mitteldeutsche-regiobahn.de und am Kundentelefon unter 01801 / 101617

Bild: Sven Stei?nke

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5 Responses


  1. Beobachter
    20.05.11 um 16:17

    Es gibt einen schönen Merksatz: Kinder die was wollen, kriegen was auf die Bollen :-)

  2. oder:

    Wer anderen eine Grube gräbt, stürzt selbst hinein… ;)


  3. Hartmut S
    20.05.11 um 18:37

    oder:

    Beharrlichkeit bringt die GDL zum Ziel!

    Die Kollegen Busfahrer müssen wohl bei ihren Einsatzleitern wie Hühner auf der Stange auf Abruf sitzen. Nun gut, ohne ernsthafte Interessenvertretung fahren die ohnehin bis zum Umfallen.
    Ob das alles so gesund ist?


  4. Beobachter
    20.05.11 um 21:02

    @ Hartmut S

    Beharrlichkeit bringt die GDL zum Ziel!

    So langsam müsste es doch die GDL kapiert haben, das sie bei den Privatbahnen nicht so ein leichtes Spiel haben, wie bei der Deutschen (Bundes)Bahn.


  5. Lokführer
    20.05.11 um 23:53

    Zumindest scheinen einige Busfahrer zu verstehen, was es bedeutet eine starke Interessenvertretung zu haben, denn es treten zurzeit etliche (VGF, HLB) zur GDL über.

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