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Rethmann-Gruppe an deutschen ARRIVA Aktivitäten interessiert

07.08.10 (Allgemein) Autor:Sven Steinke

Neben den Unternehmen BeNEX und Keolis, bekundet jetzt auch das westfälische Familienunternehmen Rethmann Interesse an den deutschen ARRIVA Aktivitäten. Bislang sind die Aktivitäten im deutschen Nahverkehr begrenzt, der Fuhrpark besteht aus acht Regio Shuttle die auf drei Nebenstrecken in Deutschland zum Einsatz kommen. Der Busverkehr ist hingegen um einiges größer und umfasst 1.100 Fahrzeuge die in weiten Teilen Deutschlands unterwegs sind.

Der Kauf ist möglich, weil die DB AG nach dem Kauf von ARRIVA die deutschen Aktivitäten aus Kartellrechtlichen Gründen veräußern muss. Das hat Bahnchef Grube bereits angekündigt. Der zukünftige Käufer hat erheblichen Einfluss auf die Nahverkehrslandschaft in Deutschland. Hier entscheidet sich nämlich, ob die Oligopolisierung der europäischen Staatsbahnen weiter zunimmt. Wenn Keolis das Rennen macht, würde dieser Trend weiter verstärkt.

3 Responses


  1. Jürgen E.
    07.08.10 um 21:20

    Zumindest die Tochterunternehmen Rhenus und Remondis sollten eigentlich jedem bekannt sein.

    1. Nicht als EVU
    2. So sicher, dass sie jedem bekannt sind, bin ich da nicht.

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