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BuRa-LfTV: GDL lobt „konstruktive Verhandlungen“

04.08.10 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer hat die „konstruktiven Verhandlungen“ mit der Deutschen Bahn zum von ihr angestrebten Bundesrahmen Lokomotivführertarifvertrag (BuRa-LfTV) gelobt. Nach der dritten Verhandlungsrunde erzielte man Einigkeit über die Personalübernahme bei Betreiberwechseln. 

Wenn die Deutsche Bahn Verkehrsleistungen von einem Konkurrenten übernimmt, dann kriegen auch die dazugehörigen Triebfahrzeugführer die Möglichkeit, zur DBAG zu wechseln. Gewerkschaftschef Claus Weselsky ist zufrieden, dass niemand mehr auf der Straße steht, wenn der Arbeitgeber einen Auftrag verliert.

Die nächste Tarifrunde wird am Samstag, den 21. August in Frankfurt am Main stattfinden. Dann soll es um Eingruppierung in Entgeltgruppen und die Arbeitszeit gehen.

4 Responses


  1. Jürgen E.
    04.08.10 um 20:57

    Wenn die Deutsche Bahn Verkehrsleistungen von einem Konkurrenten übernimmt, dann kriegen auch die dazugehörigen Triebfahrzeugführer die Möglichkeit, zur DBAG zu wechseln. Gewerkschaftschef Claus Weselsky ist zufrieden, dass niemand mehr auf der Straße steht, wenn der Arbeitgeber einen Auftrag verliert.

    Claus, das Sandmännchen. Die Realität sieht doch so aus, dass bei Ausschreibungen die Mitbewerber zum Zuge kommen.

    Aber um mal den Bogen zu anderen Branchen zu spannen, die Deutsche Post AG verliert einen Großkunden an einen Mitbewerber oder umgekehrt. Wer fragt da nach einer Übernahme des Personals?

    Ich will das jetzt nicht herunter brechen, auf alle Branchen, aber ist die GDL da nicht auf dem Holzweg?


  2. Stefan Hennigfeld
    04.08.10 um 21:14

    Die Westmünsterlandbahn (RB 51, Dortmund – Enschede) geht in einigen Jahren von der Prignitzer Eisenbahn an DB Regio Westfalen. Und einen Teil des Personals muß die DB sich dann ja nicht mehr suchen.


  3. Jürgen E.
    04.08.10 um 22:52

    Die Westmünsterlandbahn (RB 51, Dortmund – Enschede) geht in einigen Jahren von der Prignitzer Eisenbahn an DB Regio Westfalen. Und einen Teil des Personals muß die DB sich dann ja nicht mehr suchen.

    Ob die DB Regio Westfalen oder ein anderes EVU (möglicherweise ein Schwesterunternehmen der Prignitzer) zum Zuge kommt, steht in den Sternen.

    Aber Sandmännchen und Sterne passen ja gut zusammen.


  4. Stefan Hennigfeld
    04.08.10 um 22:54

    Das Dieselnetz Westmünsterland (die RB 51 ist Teil davon) wurde durch VRR und ZVM/NWL an DB Regio Westfalen gegeben. Es kann aber sein, daß die ein Subunternehmen beauftragen.

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