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Verkehrserziehung bei der KVB

09.01.19 (NVR) Autor:Stefan Hennigfeld

Verkehrssicherheit erfordert eine dauerhafte Prävention. Im Rahmen der Verkehrssicherheits-Kampagne „Köln steht bei Rot“ haben die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) Ende Dezember 2018 Schulklassen mit insgesamt ca. 200 Schülern aus sieben Schulen für die Gefahren im Verkehr sensibilisiert. In den Schulungen kam der Bedeutung roter Ampeln große Bedeutung zu.

Noch zu häufig verunfallen Menschen durch die Missachtung des Rotlichtes, weil sie etwa durch Musik oder die Nutzung des Handys abgelenkt sind. Insbesondere Kinder können die Gefahren im Verkehr häufig noch nicht richtig einschätzen und orientieren sich auch an falschen Vorbildern. Vor allem auch der Bremsweg der Stadtbahnen, der deutlich länger ist als der von Pkw und Lkw, wird häufig falsch eingeschätzt.

Zum Einsatz kamen auch rot und grün geschminkte Ampelmenschen, die mit den Kindern spielerisch das richtige Verhalten einübten. Ihr Slogan: „Bei Rot bleibst Du stehen, bei Grün darfst Du gehen.“ Für Sabine Käbbe, Mitarbeiterin des Mobilitätsmanagements der KVB, steht die Reflexion des eigenen Handelns im Straßenverkehr im Mittelpunkt: „Falsches Verhalten im Straßenverkehr kann dramatische Auswirkungen für die eigene Person und für andere Menschen haben.

Wie wertvoll ist uns unsere Gesundheit, unser Leben und das der anderen Verkehrsteilnehmer?“ Ein weiteres Thema der Schulungen war die dunkle Jahreszeit mit ihren Verkehrsgefahren. Insbesondere morgens auf dem Schulweg, wenn es noch dunkel ist, befinden sich viele Kölner Mädchen und Jungen in Gefahr. Das schnell abbiegende Auto am Schulweg oder die nicht gut genug zu erkennende Kleidung der Kinder führen zu brenzlichen Situationen und Unfällen.

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