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NRW: Einheitliche Mobilitätsstationen

28.08.17 (NVR) Autor:Stefan Hennigfeld

Um Kreise und kreisfreie Stäte beim Aufbau multimodaler Angebote zu unterstützen, hat das beim VRS angesiedelte Zukunftsnetz NRW im Auftrag des Verkehrsministeriums das Handbuch Mobilstationen erarbeitet. Die zweite Auflage ist dieser Tage erschienen. „Mit dem Handbuch geben wir Kommunen eine praxisnahe Hilfestellung. Sie haben eine Schlüsselrolle, wenn es um die Planung, Realisierung und Vernetzung moderner Mobilitätsangebote geht“ sagt VRS-Geschäftsführer Norbert Reinkober.

Das vielerorts durch Menschen praktizierte multimodale Verkehrsverhalten ist ein Teil der sich verändernden Mobilitätskultur. Mobilstationen als sichtbare Verknüpfungspunkte unterschiedlicher Verkehrsmittel unterstützen dieses Verhalten und laden zu einem nachhaltigen Mobilitätsverhalten ein. Das Handbuch richtet sich nicht nur an Kommunen, sondern ebenso an die Mobilitätsdienstleister, die bei der Ausgestaltung dieser Angebote wichtiger Partner sind.

In der nun vorliegenden zweiten Auflage wurden u.a. das Kapitel Finanzierung und Förderung überarbeitet sowie das im Dezember 2016 verabschiedete Carsharing-Gesetz integriert. „Wir beobachten, dass sich in Nordrhein-Westfalen schon etliche Kommunen auf den Weg gemacht haben, um Mobilstationen einzurichten“, so Reinkober. Dieser Eindruck wird durch eine landesweite Befragung der Kommunen bestätigt, die das Zukunftsnetz Mobilität NRW im Frühjahr 2016 durchgeführt hat.

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