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UK: Fahrpreise steigen um 2,2%

09.12.14 (Großbritannien) Autor:Max Yang

Wie die Rail Delivery Group (RDG) vergangene Woche ankündigte, werden die Preise für Bahnfahrten in Großbritannien zum Jahreswechsel insgesamt um 2,2% steigen. Dies sei die niedrigste Erhöhung in den vergangenen fünf Jahren. Die Gesamt-Preissteigerung bezieht sich auf alle Fahrpreise einschließlich vollflexibler Fahrkarten sowie Sparpreisfahrkarten. Die Preissteigerung bei regulierten Fahrpreisen (Zeitkarten, vollflexible Fahrkarten im Nahverkehr sowie Off-Peak-Rückfahrten im Fernverkehr) wird hingegen direkt durch die Regierung in Anlehnung an den Verbraucherpreisindex des Monats Juli bestimmt.

Verwendung Fahrpreise - ATOC 2014 Knapp die Hälfte der verfügbaren Fahrpreise auf dem Netz der britischen Eisenbahnen sind regulierte Fahrpreise. Diese steigen laut Ankündigung des Finanzministers zum Jahreswechsel um bis zu 2,5 Prozent. Auch die Regionalregierungen in Schottland und Wales sowie der Verkehrsverbund Merseyside halten sich bei der Regulierung ihrer lokalen Fahrpreise an den Verbraucherpreisindex. Michael Roberts, Generaldirektor der RDG, betonte, dass lediglich 3 Prozent der Nettoeinkünfte aus dem Fahrkartenverkauf in den Gewinn der Verkehrsunternehmen flössen. 97 Prozent hingegen werden für die Infrastruktur, Züge, Personal und sonstige Kosten aufgewendet (26% Investitionen in die Infrastruktur, 25% Personalkosten, 22% Instandhaltung von Netz und Zügen, 11% Pacht für Züge, 4% Energiekosten, 9% Zinsen und andere Kosten).

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