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GDL-Chef Claus Weselsky fordert Fortschreibung EU-weiter Liberalisierung

08.10.12 (Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld

GDL-Chef Claus Weselsky erklärte angesichts einer aktuellen Eurobarometer-Umfrage, wonachsich etwa drei Viertel aller repräsentativ Befragten für mehr Wettbewerb auf der Schiene aussprechen, dass seine Gewerkschaft damit „überhaupt kein Problem“ habe – „solange er fair vonstattengeht.“ Mit Blick auf die europaweite Eisenbahnliberalisierung stellte er jedoch auch klar, dass Deutschland bereits „in Vorleistung“ gegangen sei – nun seien andere Länder an der Reihe, nachzuziehen.

Die GDL hält auf nationaler Ebene, im Gegensatz zur Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), eine Trennung von Netz und Betrieb für richtig. Auch politische Bestrebungen der nordrhein-westfälischen Landesregierung und des VDV, das Allgemeine Eisenbahngesetz dahingehend ändern, eine juristische Grundlage für Direktvergaben im SPNV zu schaffen, werden von der GDL abgelehnt.

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