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Ferrari plant Einstieg in das Bahngeschäft in Deutschland

19.03.12 (Europa) Autor:Jürgen Eikelberg

Nach Ostern 2012 will die private italienische Bahngesellschaft Nuovo Trasporto Viaggiatori (NTV) mit einen Hochgeschwindikeits-Luxuszug auf der Strecke von Turin nach Salerno und von Venedig nach Rom der italienischen Staatsbahn Konkurrenz machen.

Beteiligt an diesem Unternehmen ist auch Luca di Montezemolo, seines Zeichens Chef des Autobauers Ferrari. In das Projekt steckt er 650 Millionen Euro. Bei dem französischen Zughersteller Alstom wurden 25 Züge des neuen Hochgeschwindigkeitszuges AGV bestellt. Nun denkt di Montezemolo laut darüber nach, die Züge auch bis nach München oder Wien fahren zu lassen. Da berichtet die Süddeutsche Zeitung.

„Wir wollen die Liberalisierung der Hochgeschwindigkeitsnetze nutzen und haben das teuerste und ambitionierteste Privatprojekt in Italien der vergangenen zehn Jahre angestoßen“, sagte Montezemolo.

Auch Verbindungen über die Grenzen seien geplant. „Von Mailand und Venedig nach München oder nach Wien – das wäre phantastisch. Wir haben das beste italienische Essen an Bord, ein tolles Kino, einen Waggon fürs Relaxen. Solche Züge haben Sie noch nicht gesehen“, warb der Ferrari-Chef für sein Projekt.

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