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Allianz pro Schiene freut sich über Rekordwachstum für die Eisenbahn

27.01.12 (Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld

Die Allianz pro Schiene weist darauf hin, dass die Eisenbahn im Personenverkehr in den letzten zehn Jahren ein Wachstum von zwanzig Prozent verzeichnen konnte. Bei der PKW-Nutzung gab es ein Wachstum von nur vier Prozent. Das geht aus eigenen Berechnungen der Allianz pro Schiene aus den Daten des Statistischen Bundesamtes hervor. Im Nahverkehr betrug das Wachstum etwa dreißig Prozent, im Fernverkehr nur etwa neun Prozent, was jedoch auch mit der Einstellung des InterRegio und Nahverkehrsersatzzügen zu tun hat.

Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene: „Der von den Bundesländern organisierte Schienenpersonennahverkehr entwickelt sich zu einer echten Erfolgsstory. Die Menschen wollen Bahn fahren. Wenn das Angebot stimmt, dann stürmen die Fahrgäste in die Bahnen.“ Vor diesem Hintergrund fordert er, die Regionalisierungsmittel künftig um mindestens 2,5 % im Jahr zu dynamisieren. Bislang liegt dieser Wert bei 1,5 %.

Problematisch ist dabei jedoch die immer stärker werdende Belastung des SPNV durch die Infrastrukturkosten. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger hat bereits 2010 davor gewarnt, dass in den nächsten Jahren aus diesem Grund größere Abbestellungen getätigt werden müssen. Daher fordert man dort eine stärkere Regulierung. Die Allianz pro Schiene, die aufgrund ihrer heterogenen Struktur von der gesamten Branche unterstützt wird, kann zu solchen Themen allerdings keine Stellung beziehen.

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