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EU-Kommission genehmigt weitere 21 Millionen für den Ausbau der Eisenbahnstrecke Rostock – Berlin

19.05.11 (Allgemein) Autor:Test Kunde

Wie das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung heute, am 19. Mai 2011 mitteilt, hat die EU-Kommission eine weitere Tranche von 21 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) genehmigt. Dies ist das erste Modul der Förderung des Großprojekts aus der neuen EU-Förderperiode 2007 – 2013.

Peter Ramsauer, Bundesverkehrsminister begrüße den Beschluss der EU-Kommission: „Der Ausbau der Eisenbahnstrecke Rostock – Berlin stärkt die Schienenverbindungen innerhalb Europas. Zudem verbessern wir damit die Anbindung der Ostseeregion an die Hauptstadt und die Vernetzung innerhalb der Region.“

Die Eisenbahnstrecke Rostock – Berlin ist Bestandteil des Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN) und verlängert die Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin–Mailand–Neapel in Richtung Skandinavien.

In drei Stufen soll sie bis 2015 auf 25 Tonnen Radsatzlast für den Güterverkehr und auf 160 Km/h für den Personenverkehr ausgebaut werden. Dadurch soll die Fahrtzeit zwischen Rostock und Berlin auf 116 Minuten reduziert werden.

Auf 737 Millionen Euro werden die Gesamtkosten geschäzt. Die Komplementärfinanzierung erfolgt inzwischen aus Mitteln der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung. In den Förderjahren 2000-2006 wurden bereits rund 87 Millionen Euro aus dem EFRE geleistet. Neben den jetzt genehmigten 21 Millionen Euro ist die Beantragung weiterer 59 Millionen Euro aus dem EFRE geplant. Voraussetzung für die Förderung mit EU-Mitteln ist die Ausrüstung mit dem europäischen Sicherheitssystem ETCS.
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