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OVAG bereitet 49-Euro-Ticket vor

16.11.22 (NVR) Autor:Stefan Hennigfeld

Auch wenn die Einführung des 49-Euro-Ticket bis auf weiteres aufgeschoben ist und definitiv kein Start zum 1. Januar erfolgen kann, bereitet sich die Oberbergische Verkehrs AG (OVAG) auf den Vertrieb vor – ganz gleich, ob dieser im Frühjahr, im Herbst oder erst im Laufe des Jahres 2024 kommt. Die OVAG ist da optimistischer und geht davon aus, spätestens am 1. März an den Start gehen zu können.

Das bundesweit im ÖPNV gültige Deutschlandticket soll es zum Preis von monatlich 49 Euro geben. Nicht wie das NEun-Euro-Ticket im Einzelverkauf, sondern im digitalen Abo, also als Handyticket oder Chipkarte. Im Gegensatz zu vielen anderen Aboangeboten gibt es beim Deutschlandticket keine Übertragbarkeit und auch keine kostenfreie Mitnahme von weiteren Personen oder Fahrrädern. Das Ticket soll monatlich kündbar sein. Unklar ist, ob es hier noch Veränderungen geben wird.

Auch bei Studenten stellt sich die Frage, ob das 49-Euro-Ticket zusätzlich zum Semesterticket erworben wird, wenn jemand etwa in Bergisch Gladbach wohnt und in Koblenz studiert, oder ob eine einfache Aufzahlung möglich ist. Fahrgäste der OVAG, die jetzt schon eine Zeitkarte haben, brauchen nicht tätig zu werden. Mit Start des Deutschlandtickets werden alle teureren Abos für einen Übergangszeitraum auf 49 Euro gesenkt. Jeder Abonnent hat dann die Möglichkeit, auf das Deutschlandticket zu wechseln oder im VRS-Tarif zu bleiben.

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