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GDL und Trans-Regio erzielen Abschluss

15.07.16 (NVR, Rheinland-Pfalz) Autor:Stefan Hennigfeld

Trans Regio und die GDL haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Die Verhandlungen gingen über drei Runden und konnten ohne Ausstände – auch ohne Warnstreiks – zu Ende gebracht werden. Neben den Verbesserungen aus dem Konzern-Rahmentarifvertrag Transdev (KoRa-ZugTV TD), welche bei Trans Regio vollinhaltlich umgesetzt werden, wurden weitere Punkte des Forderungskatalogs vereinbart.

So wird der Zusatzurlaub für Lokomotivführer, Zugbegleiter und Disponenten ab dem 1. Januar 2017 wie folgt neu geregelt: Im Zeitraum von 21 bis 6 Uhr werden pro angerechnete Nachtstunde drei Minuten gutgeschrieben; sobald diese Gutschrift acht Stunden erreicht hat, haben die Arbeitnehmer Anspruch auf einen zusätzlichen Urlaubstag. Ab dem 1. Januar 2018 erhöht sich der Zeitzuschlag von drei auf vier Minuten. Der zusätzliche Urlaubstag für Arbeitnehmer ab 55 Jahre bleibt auch für diese Arbeitnehmergruppen erhalten.

Die Überstunden werden in 2016 auf 100 und ab 2017 auf 80 Stunden pro Jahr begrenzt. Auch darf die Mindestruhe zwischen zwei Schichten ab dem 1. Januar 2017 nur noch mindestens elf Stunden betragen. Nach dem Urlaub ist der früheste Dienstbeginn um sechs Uhr möglich und zum Jahreshaupturlaub ist das späteste Dienstende 22 Uhr. Weiterhin wurde erreicht, dass die betriebliche Arbeitszeit zum 1. Januar 2018 von 40 auf 39 Stunden pro Woche ohne Lohnausgleich abgesenkt wird.

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