Eisenbahnjournal Zughalt.de

Nachrichten über Eisenbahn und öffentlichen Verkehr

Deutsche Bahn weißt Vorwürfe von stern.de zurück

23.07.11 (Allgemein) Autor:Test Kunde

Die Deutsche Bahn weist einen Bericht von „stern.de“ über angebliche Kostenrisiken bei Stuttgart 21 erneut entschieden zurück. Aus einem mittlerweile veralteten Papier würden Zahlen aus dem Zusammenhang gerissen, fälschlicherweise zusammengerechnet und ebenso falsch interpretiert, so die Deutsche Bahn AG.

Derselbe Autor greife auf dasselbe veraltete Papier nun zum wiederholten Mal zurück und ignoriere die Fakten. Tatsache sei, dass die von der DB im Rahmen der Schlichtung im Dezember 2010 vorgestellten Projektkosten unverändert Bestand hätten. Darüber hinaus sei ein Teil der ebenfalls im Rahmen der Schlichtung vorgestellten Einsparpotentiale mittlerweile durch das Projektmanagement realisiert worden. Der Projektverlauf ließe somit keine negativen Auswirkungen auf den bisher bekannten Kostenrahmen erkennen. Vor diesem Hintergrund gingen die von „stern.de“ nunmehr zum dritten Mal in Folge erhobenen Vorwürfe auch in diesem Fall ins Leere.
[ad#Bigsize-Artikel]

6 Responses


  1. ho ho hopfenzitz
    23.07.11 um 10:37

    Und die Bahn erzählt wiederholt dieselben Lügen.
    Jeder weiß, daß noch jedes Großprojekt am Ende doppelt so teuer wird, wie man anfangs gerechnet hat.


  2. Friedrich Schuster
    23.07.11 um 11:17

    Das ist schon wieder eine Bestätigung: es wird bestätigt, dass die Risikoliste existiert und echt ist. Soweit ich weiss ist das Papier aber immer noch geheim und liegt nicht mal der Landesregierung vor. Tolles Dementi: unser altes Geheimpapier ist veraltet, bitte seht Euch doch das neue an …

  3. Man kann nur hoffen das die Staatsanwaltschaft bald die Ermittlungen wegen arglistiger Täuschung aufnimmt.


  4. Stuttgarter
    23.07.11 um 13:27

    …und die Hitlertagebücher haben auch existiert, waren nur leider nicht echt. Soviel zur Rechechequalität des Stern…


  5. Eisenbahner
    24.07.11 um 01:08

    @Stuttgarter:

    Der Unterschied ist: die Azer-Liste ist echt und sie wird in ihrer Existenz in der Tat nicht von der DB AG dementiert. Die Einsparpotentiale können ja z.B. die Kreuzungsvereinbarung an der Heilbronner Straße (Stadtbahntunnel) betreffen. Dann wäre die Aussage der DB AG korrekt, würde aber trotzdem irreführend den Eindruck erwecken, man würde hier hunderte Millionen sparen.
    Was zwischen den Zeilen steht, ist stets interessanter.

    Seien Sie vorsichtig mit Polemik. Manche legen das als Schwäche aus.

  6. Die Zahlen und Fakten mögen ja alt sein. Das Problem dabei ist aber doch, das die Verträge aufgrund dieser falschen Zahlen geschlossen wurden. Warum hackt da denn niemand nach? Ob die Bahn durch Vortäuschung falscher Tatsachen, sich die Unterschriften erschlichen hat. —– Die Bahn(=Grube+Kefer) geht davon aus, dass sie eintretende Risiken der Azer-Studie zum Null-Tarif gebacken bekommem. Und die Risiken fürs Mineralwasser dürfen einfach nicht eintreten, von der Bahn verboten. —– noch was sehr interessantes. GRUBE UND KEFER HAFTEN NICHT FÜR DIE FEHLER DIE SIE MIT S21 BEGEHEN!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.