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Von Bayern schneller nach Böhmen

29.06.11 (Allgemein) Autor:Sven Steinke

Ab Dezember fahren mehr RE nach TschechienDie Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) erhöht im Zusammenhang mit der Fertigstellung der Ausbaustrecke Eger (Cheb) – Pilsen die Zahl der Regional-Expresszüge nach Cheb. Statt zwei Zugpaaren, sollen ab dem Fahrplanwechsel im Dezember vier verkehren. Durch ein neues Fahrplankonzept auf der RE-Linie Nürnberg – Kirchenlaibach – Marktredwitz – Cheb sinkt die Reisezeit der Neigetechnikzüge um rund 20 Minuten. Reisende erhalten dadurch in Cheb einen Übergang zum Schnellzug nach Prag.

Neben den zwei Regional-Expresszugpaaren stehen bisher zwischen Marktredwitz und Cheb nur die zweistündlichen Züge der Vogtlandbahn mit Halt an allen Unterwegsbahnhöfen zur Verfügung. Ab dem 11. Dezember 2011 verdoppelt sich das Zugangebot der Expresslinie.

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Da das Verkehrsunternehmen agilis die Regionalbahn Bayreuth – Kirchenlaibach – Marktredwitz mit Halt an allen Unterwegsbahnhöfen jetzt annähernd im Stundentakt betreibt, kann die Expresslinie zwischen Kirchenlaibach und Marktredwitz an den Zwischenstationen durchfahren. Zusammen mit einer Senkung der Haltezeit in Marktredwitz, ergibt sich somit eine 20 Minuten schnellere Fahrzeit, somit ist in Cheb ein kurzer Übergang zum Schnellzug nach Prag möglich.

Durch optimale Anschlüsse ergeben sich durch die beschleunigte Expresslinie schnellere Fahrzeiten von Oberfranken und der Oberpfalz nach Tschechien. So steht in Kirchenlaibach ein optimaler Anschluss mit den Zügen der agilis nach Bayreuth bereit. In Marktredwitz wird der Regional-Express nach Regensburg erreicht. Die Anschlüsse bestehen durch die symmetrische Fahrplangestaltung natürlich auch auf dem Rückweg. Zwischen Prag und Bayreuth stehen vier Zugverbindung mit einer Reisezeit von vier Stunden zur Verfügung. Zwischen Prag und Marktredwitz beträgt die Reisezeit nur noch drei drei viertel Stunden.

Bild: Sven Stei?nke

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