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Castor rollt ins Wendland

05.11.10 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Noch auf französischem Gebiet, kurze Zeit nachdem der mit Atommüll beladene Castorzug die Aufbereitungsanlage in La Hague verlassen hat, kam er bereits wieder zum Stehen. Französische Atomkraftgegner hatten sich auf die Gleise gekettet. Die Polizei musste sie in einer mehrstündigen Aktion, die. u.a. von zwei Hubschraubern begleitet wurde, lossägen und von den Gleisen tragen.

Im Wendland wird der Transport jedoch erst am kommenden Sonntag erwartet. Noch ist nicht klar, ob der Zug im Saarland oder in Rheinland-Pfalz auf deutsches Gebiet kommen wird. Dieser Transport besteht aus besonders gefährlichen Stoffen. Greenpeace-Energieexperte Thomas Breuer sagte dem Hamburger Abendblatt: „Jeder einzelne dieser Castoren enthält so viel radioaktives Material, wie bei der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl freigesetzt wurde.“

4 Responses

  1. Der Castor rollt wieder. Er ist kurz nach seinem Start in Frankreich von Atomkraftgegnern aufgehalten worden. In der Nähe von Caen in der Normandie hätten sich vier Atomkraftgegner an die Gleise gekettet, sagte ein Polizeisprecher. Insgesamt seien rund 30 Aktivisten an der Aktion beteiligt.
    Das wird wieder ein sehr teurer Transport. Ich frage mich nur, wer zahlt diesen. Die AKW Betreiber oder wieder der Steuerzahler?

  2. Die Kosten für die Atommüllendlagerung trägt der Bund.

    Sonst würde ich mit meinem Atomkraftwerk ja nicht so reich werden. Und das ist

    Ausgezeichnet!

  3. Toll, dass wieder so viele Leute fuer einer Erde mit Zukunft auf die Gleise gehen.

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