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Bayern: DB Regio modernisierte über 200 Waggons

13.11.12 (Bayern) Autor:Stefan Hennigfeld

Seit 1997 hat DB Regio in Bayern bereits über 1,5 Milliarden Euro aufgewendet, um das teilweise stark veraltete Rollmaterial aus den Beständen der Deutschen Bundesbahn zu modernisieren. Im April 2011 startete ein weiteres Programm für Fahrzeuge, die älter als zehn Jahre sind. In dessen Rahmen wurden über 200 Waggons aufgearbeitet. Insgesamt sollen 500 Reisezugwagen und Triebwagen umgerüstet werden.

Von den 1,5 Milliarden Euro kommt allerdings ein nicht geringer Teil aus den Pönalemitteln der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG). Geld, das wegen Schlechtleistungen, Verspätungen oder Zugausfällen zurückgehalten wurde, ist in die Fahrzeuge investiert worden. Wie viel Geld DB Regio hier aus Eigenmitteln beigesteuert hat, verrät das Unternehmen nicht. Das aktuelle Programm hat einen Umfang von rund zehn Millionen Euro – hier stammt die Hälfte von der BEG.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Modernisierung von 84 Doppeldeckerwaggons aus der ersten Bauserie, die seit Mitte der 90er Jahre unterwegs sind. Angeschafft wurden diese zwar nicht mehr von der Deutschen Bundesbahn, jedoch sind sie angesichts ihres hohen Alters und der bei Eisenbahnrollmaterial üblichen degressiven Abschreibung bereits größtenteils finanziert, so dass es sich für DB Regio in der jetzigen Phase besonders lohnt, sie als modernisierte Fahrzeuge einzusetzen.

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