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Metronom: Streikbereitschaft sinkt

21.06.11 (Allgemein) Autor:Test Kunde

Wie die Metronom Eisenbahngesellschaft soeben mitteilt, sei die Streikbereitschaft der Lokführer gegenüber dem letzten Streik gesunken. Wolfgang Birlin, Geschäftsführer des Metronom sieht darin ein Zeichen, dass die Lokführer zunehmend die Sinnhaftigkeit es Streiks in Frage stellen.

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Insgesamt sind rund 65 % der Metronom-Züge ausgefallen. Am stärksten war der Streckenabschnitt Cuxhaven-Hamburg betroffen, es konnten nur einzelne Züge angeboten werden. Hier findet ein Ersatzverkehr mit Bussen statt. Auf den Strecken Bremen-Hamburg, Hamburg-Göttingen konnte ein Großteil der Züge nach Plan verkehren. Verglichen mit dem letzten Streik verkehren mehr Züge.

Die Metronom Eisenbahngesellschaft gib auf ihrer Internetseite www.der-metronom.de während des Streiks alle fahrenden Züge bekannt.

„Wir hoffen auf weitere Lokführer, die die Sinnhaftigkeit des Streiks nicht mehr sehen. Das wird dann zu einem Einsehen der GDL führen“, so die Pressestelle des Unternehmens. Bisher verdrehe die Gewerkschaft gezielt Tatsachen und bringe dadurch Metronom und die Gesellschafter in Misskredit. „Während die GDL streikt und unsere Mitarbeiter und Fahrgäste verunsichert, haben wir inhaltlich längst ein Angebot unterbreitet. Dieses Angebot trägt den Forderungen der GDL für unsere Mitarbeiter Rechnung“, erläutert Geschäftsführer Wolfgang Birlin.

Für den Haustarif wurde ein attraktives Paket angeboten: Einmalzahlungen, Lohnerhöhung für alle Mitarbeiter, Regelungen für den Fall eines Betreiberwechsels, Absicherung bei Verlust der Fahrtauglichkeit. „Dennoch verweigert die GDL inhaltliche Verhandlungen. Stattdessen sollen wir uns einem bundesweiten Tarifdiktat unterwerfen“, so Birlin. „Das wäre das Ende des Wettbewerbs im Schienenpersonen­nahverkehr.“

Von einer sinkenden Streikbereitschaft will die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer nichts wissen. Der Bezirksvorsitzende Lutz Schreiber erklärte gegenüber dem Eisenbahnjournal Zughalt.de, die Streikbereitschaft sei ungebrochen. Da die geplanten Streikmaßnahmen nur wenigen eingeweihten Mitarbeiter bekannt waren, hätten selbst viele Lokführer  erst um 13 Uhr davon erfahren und hätten ihre Schicht zu Ende gefahren. Etwa 50 Lokführer seien jetzt am Streik beteiligt, davon seien rund 70 Prozent der Züge betroffen.
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30 Responses

  1. Bei 65% ausgefallener Züge von sinkender Streikbereitschaft zu sprechen, finde ich aber etwas übertrieben. Zwar habe ich keine Zahlen, wie hoch die Ausfallquote bei den letzten Streiks war, halte 65% aber noch immer für einen enormen Satz.

    Ich find aber auch putzig, wie die GDL es selbst intern mit der Kommunikation hält. Nach dem Motto „Ach übrigens, du kannst den Zug schon seit einer halben Stunde stehen lassen. Wieder ein Streik.“ Und ich dachte, das sei nur extern so.

    @Redaktion: Bitte vor Veröffentlichen der Texte nochmals gegenlesen (lassen). Es finden sich viele Flüchtigkeitsfehler, die vermieden werden sollten.

  2. Es wäre nicht das ende des Wettbewerbs, es wäre das ende von Strecken Ausschreibung die mit Lohndumping gewonnen werden. Freilich betrifft das nicht die Metronom von daher kann sie auf den Bura Lftv eingehen.
    Oder ist da was in Planung ? Warum wehrt man sich als gut zahlendes Unternehmen, welches selbst sagt, man zahle mehr als im Bura Lftv gefordert ??? Einfluss der HHA lässt grüßen!


  3. Unternehmer
    21.06.11 um 16:45

    @ LokbiZ

    Doch, es wäre das Ende des Wettbewerbs. Da die Mittel für den ÖPNV nicht steigen werden, können die Verkehrsverbünde nicht mehr so viel Verkehre bestellen. Das wirkt sich natürlich auch auf die Anzahl der benötigten Lokführer aus :)


  4. jefferson
    21.06.11 um 18:30

    Ist ja klar wenn man um 13Uhr streiken will das nicht alle GDLer das mitkriegen. Dauert ein bisschen, dann dürfte die Anzahl der Streikenden steigen :-)

    @ Unternehmer:

    Es fehlen in Deutschland 1000 Lokführer, bis sich da mal irgendwas negativ auswirkt. Übrigends wieso würden dann nicht mehr soviele Verkehre bestellt, Metronom zahlt doch jetzt schon nach Bura Lftv. Dies hätte doch auf die Mittel garkeinen Einfluss wenn die von Metronom zustimmen?

    *Das blöde am streik ist nur das es doch eigentlich die Unternehmen kaum trifft, bis auf die SEV die organisiert werden.

  5. Diese Lokführer begreifen nicht,

    – dass die Akzeptanz zu ihren Forderungen nicht nur sinkt, sondern bereits auf dem Nullpunkt ist.
    – dass dieser Streik nur die (Nichtlokführer-)Kollegen trifft. Pendler, die auch ihr Geld mühsam verdienen müssen. Die Unternehmen kriegen ihr Geld auch weiterhin.
    – dass das Betriebsverfassungsgesetz noch andere Möglichkeiten als den Streik (GG) kennt. Man muss nur intelligent genug sein!
    – dass der GDL-Vorsitzende vielleicht fehlerfreies Deutsch lernen sollte, damit man ihn auch versteht.
    – dass es auch in anderen Branchen Unterschiede zwischen Ost und West, Nord und Süd gibt. Einen einheitlichen TV gibt es in keiner Branche! Somit sind die einzelnen Angebote wohl durchaus verhandelbar.
    – dass der geistlose Größenwahn sich sehr bald rächen könnte…

    Fazit für mich: KOLLEGENSCHWEINE der Nation!


  6. Hartmut S
    21.06.11 um 20:33

    @maxpaul

    Die Kollegen haben begriffen, daß hier eine Irrfahrt in Richtung Lohndumping stattfindet. Soetwas mag zum Bleistift bei der Post funktionieren.
    Ein Lokführerlehrer prophezeite uns vor 20 Jahren, daß so gut wie alle Betriebseisenbahner überflüssig gemacht werden können und deren Arbeitsaufgaben an den einzig unersetzbaren Lokführer übertragen werden. Der Mann hatte Recht!
    Ergo, die Lokführer holen sich das, was ihnen einfach nur zusteht. Und die Kollegen bei den privaten Unternehmen sehen diese Problematik genauso auf sich zukommen!


  7. Jefferson
    21.06.11 um 20:34

    @ Maxpaul:

    – Welche anderen Möglichkeiten schlägst du vor, mir fällt keine ein? Auser streik

    – der GDL Vorsitzende ich glaube ich Pole, bin mir aber auch nicht so sicher. Oder hat polnische Wurzeln [da kennt sich bestimmt einer besser aus und kann uns aufklären]

    – Wie sollte sich das rächen?? Das die GDL untergeht meinst du??

    *
    Irgendwie hast du schon recht, sind schon ein bisschen egoistisch die Forderungen und auch die Methode diese durchzusetzen

  8. Der werte Herr GDL-Lokführer kann ja mal mit dem gemeinen Volk tauschen, da haben die meisten Betriebe Lehrlinge aus HAuptschulen, und die sind genausogut wie aus anderen Schulformen, es gibt in den meisten Betrieben unterschiedliche Gehaltsregelungen, die meisten Mitmenschen haben für sich SELBST zu sorgen (Berufsunfähigkeitsversicherung), die meisten arbeiten 40 h lt. Plan, meistens aber 5-10h mehr pro Woche, und haben im Schnitt 28 Tage Urlaub im Jahr…

    UND alle Arbeitnehmer arbeiten genauso hart …..was nun??? Geh ich und meine Berufskollegen nun bundesweit in den Streik, nö…wieso auch, meine Gewerkschaftsvertreter haben VERENÜNFTIG mit dem Arbeitgebern verhandelt und ein positives Ergebniss erreicht. Ohne Streik und co. …..


  9. Beobachter
    21.06.11 um 21:18

    @ Hartmut S.

    Ein Lokführerlehrer prophezeite uns vor 20 Jahren, daß so gut wie alle Betriebseisenbahner überflüssig gemacht werden können und deren Arbeitsaufgaben an den einzig unersetzbaren Lokführer übertragen werden. Der Mann hatte Recht!

    Das wird auch einen Lokführer überflüssig machen: http://www.rubin-nuernberg.de/

    Nicht heute, nicht morgen, aber vielleicht übermorgen. Und die Forderungen der GDL werden das beschleunigen.

  10. Ich finde es eine Frechheit! Meine Meinung: Wenn die Lokführer sich über zu geringe Löhne beschweren, sollen diese sich schlicht und einfach eine neue Arbeitsstelle suchen. Man kann sich einfach nicht mehr auf Metronom verlassen. Und da finde ich den Spruch „Engagiert in Bewegung“ recht unzutreffend!

  11. @ Pendler

    Die Lokführer werden es merken wenn Sie wegen Konkurses der Gesellschaft arbeitslos werden. Und Sie sind dann arbeitssuchend weil Sie der GDL hörig waren ;)


  12. Jefferson
    21.06.11 um 21:35

    @ Hartmut S:

    Das ist für die freie Strecke nicht realisierbar, wer übernimmt die Störungssuche vorort?? Willst du da bei jeder Störung jemanden rankommen lassen??

    Weißt du wieviele Störungen ein Lokführer am Tag beseitig?? Egal ob es Probleme mit dem motor, Getriebe, Klima, Türen, bremsen, Elektronik uvm. sind

    Die sind heutzutage nichtmal in der Lage einen störungsfreien Zug auf die Gleise zu stellen, siehe 440, 642 oder was jetzt kommt 442. 442 neues Fahrzeug und bereits schrottreif -.-

    Danke aber lass das mal stecken, erstmal lernen einen Zug so zu konstruieren das er fährt ohne auseinander zu fliegen DANN kann man sich über sowas unterhalten. -.-

    – Oder wenn die Heißläuferanlage angesprochen hat, wer soll nachschauen ob alles mit den Lagern stimmt??
    – Wer soll Wagen nachkuppeln falls es zerrungen und stöße gibt??
    – Wer soll Wagen aussetzen?
    – Wer bremst bei Personen im Gleis
    – Wer warnt Personen im Gleis
    uvm.

    Bei allem was recht ist, aber die idee ist ein witz :/

    @ Pendler

    Geht den Metronom Lokführern nicht ums Geld, sondern um die Arbeitsbedingungen. Bitte informieren bevor man meckert

    @ Stephan:

    Das mit der Schulform hat einen anderen hintergedanken Stephan. Hier geht es darum das du qualifizierteres Personal hast und dadurch mehr GELD verlangen kannst. Und nicht das die aus der HS das nicht können.


  13. Beobachter
    21.06.11 um 22:15

    @ Jefferson

    Das mit der Schulform hat einen anderen hintergedanken Stephan. Hier geht es darum das du qualifizierteres Personal hast und dadurch mehr GELD verlangen kannst. Und nicht das die aus der HS das nicht können.

    Ach nee, auch schon gemerkt? Nur ist die Schulbildung irrelevant für die Qualifikation für diesen Beruf.


  14. Hartmut S
    21.06.11 um 22:21

    @ Jo Jefferson

    Wollte ich doch sagen. Der unersetzbare Lokführer war nicht ironisch gemeint! Stimme Dir einfach nur zu!

  15. Für viele Pendler ist der METRONOM nun (oder nun bald) Geschichte. Es waren ein paar schöne Jahre ohne eigenes Auto (der Umwelt und dem eigenen Geldbeutel zuliebe), aber nun scheint es wohl an der Zeit zu sein, das man alles gegeneinander abwägt – dabei hat das Auto leider gewonnen !!!
    Es ist halt auf Dauer nicht tragbar, das man immer und immer wieder außer Zeit auch immer mehr Geld zusätzlich aufbringen muß, sei es für Taxi oder halt Hotel – Ende der Fahnenstange … !!!

    M.uf.G. gez. OGNI

    P.S.: Wir sind Pendler, von kurz bis extrem lang, da geht es halt um Zeit – Geld – Arbeitsplatz !!! Ehrlich gesagt, mir sind die Wünsche der GDL langsam aber dafür immer sicherer – EGAL !!!


  16. Jefferson
    22.06.11 um 08:52

    Jo, dass verstehe ich doch OGNI. Würde ich doch ganz genauso machen. Ich fahre auch ausschließlich mit DB Zügen Punkt aus. Und wenn eine Privatbahn die Strecke fährt nehme ich das Auto, kein Bock auf den mist.

    Jeden Tag die Angst in mir zu haben und nicht wissen wie man nach Hause kommt, nein, das brauch ich nicht. Und was man von der Einstellung hält / denkt interessiert mich nicht.

    Ich weiß schon warum ich so handel, zumindest komme ich immer pünktlich nach Hause.

    Nur schade das ihr keine ausweichbahnen da oben habt, das ist wahrlich ärgerlich. Aber dem Auto steht nichts im Wege!

  17. @Jefferson: Wer die Möglichkeit hat, auf das Auto umsteigen zu können, hat es gut. Und wie du schon richtig erwähntest, es gibt kaum Ausweichmöglichkeiten von Privatbahn auf DB.
    Nur, wie ich das während meinen kurzen Aufenthalten in Bremen und Hamburg mitbekommen habe, fahren auch viele Schüler, Studenten und Azubis mit den Zügen. Bei denen sieht es ziemlich schlecht aus mit der Alternativenfindung.
    Aber auch in meinem Heimatland M-V sieht es ziemlich düster aus. Die ODEG hat u.a. die Ausschreibung für die Lienie RE4 gewonnen. Wenn die wieder mal eins streiken, bin ich gezwungen entweder über Hamburg oder Rostock nach Hause zu kommen. Und Auto kann ich mir aktuell nicht leisten (zumal ich während der Fahrt im Auto nicht arbeiten kann).


  18. Arbeitnehmer
    22.06.11 um 10:24

    @Beobachter

    Und wer sind Sie, dass Sie meinen sowas entscheiden zu können ? Ich denke Ihren Beruf, sollten Sie einen haben, kann sicherlich auch durch einen Mitmenschen mit der qualifikation HS übernommen werden. Das sollten gerade Sie als Gewerkschafter wissen. ;-)

    @OGNI

    Labern Sie nicht so einen Müll daher, Sie waren doch von Anfang an gegen die Forderungen (Sie nennen es hier ja Wünsche) der GDL. Jetzt hier zu schreiben dass Ihnen die Wünsche der GDL „langsam aber sicher EGAL sind“ grenzt ja sowas von an heuchelei dass ist schon nicht mehr feierlich. Es braucht doch nur ein jeder nach OGNI und Zughalt zu suchen und wird nur Ihre negativen Äusserungen zu diesem Thema finden.

    Ansonsten gratuliere ich Ihnen zu Ihrem Auto und wünsche all Zeit gute Fahrt. ;-)

    @Jefferson

    Kann „Hartmut S“ nur zustimmen. Der Lokführer ist der jenige der immer mehr und mehr Aufgaben übernehmen muss, natürlich nicht Netz spezifisch.


  19. Jefferson
    22.06.11 um 11:33

    @ Arbeitnehmer:

    Und warum nur Hartmut S zustimmen und nicht mir auch, habe das selbe geschrieben :-D

    Jo, mehr und mehr Aufgaben, aber nicht mehr und mehr Geld. Ist aber überall so, der einzelne muss immer mehr arbeiten und bekommt das gleiche oder gar weniger.

  20. @ Jefferson

    Das BetrVG hat im §87 (Mitbestimmungsrechte) eine ungeheure Vielzahl von Schwertern (Mehrarbeitgenehmigung,Arbeitssicherheitspunkte), die die einzelnen Unternehmen treffen und nicht nur die unschuldigen Pendler!
    Dazu gehört aber eine gehörige Portion Intelligenz, um diese richtig einsetzten zu können. Das ist durchaus schwerer, aber effektiver als das sinnlose Nachplappern von Artikel 9 GG.
    Außerdem muss man halt auch in en Betriebsräten entsprechen engagiert und VERTRETEN sein – das ist bei dieser Kleckergewerkschaft wohl auch nicht er Fall.

    Mein Fazit:
    DIESER STREIK RICHTET SICH NICHT GEGEN DIE UNTERNEHMEN, SONDERN GEGEN DIE ARBEITENDE BEVÖLKERUNG!

    Dieser Streik wirdd erst ann beenet sein, wenn die Lokführer alle samt durch Elektronik ersetzt werden. Elektronik bremst schneller, wenn Personen im Gleis sind; Elektronik kann auch alle anderen Funktionen ausführen – und zum Nachkuppeln brauche ich keine Leute mit Fachausbildung!
    Diese streikenden Lokführer fördern diese Tendenz mit unsinnigen Forderungen. Waren höhere Löhne noch einsichtig, so ist die Forderung nach einem BUNDESEINHEITLICHEN Tarifvertrag nur eine irrsinnige Forderung. Die gibt es auch in anderen Branchen nicht!

    Ich fordere aller intelligente Lokführer auf, an diesem Prinzipienstreik nicht teil zu nehmen!

  21. @ Jefferson

    Das mit der Schulform…erstmal haben wir da alle gelernt, das man sich unbekannterweise mit Sie anredet, oder???

    Und jeder HS-azubi ist genausogut wie nen Abi-Azubi, alles reine Qualifikationssache, lernen, lesen, verstehen sind nun einmal Grundsätze des Lebens. Jeder hier im Blog lernt ja auch sein Leben lang weiterhin dazu, egal welche Schulbildung die Menschen genossen haben. Daher und aus dem Grund der Diskriminierungsfreiheit gehört diese Forderung der GDL, Hauptschuler/in die Ausbildung zum EiB zu verweigern, VERBOTEN!


  22. Jefferson
    22.06.11 um 19:13

    @ Maxpaul:

    Habe bei Kommentar 12 ein paar Punkte genannt die der Lokführer übernimmt und NICHT von der Technik übernommen werden kann. Das geht einfach auf der freien Strecke nicht.

    Und die Elektronik kann garnichts übernehmen, die ist derart störungsanfällig das die 440er anfangs netmal vom Bahnsteig weggekommen sind. Und die jetzigen 442er sind totalschaden und das bei 0km regulärem Dienst.

    Elektronik Lokführer ersetzen? Träum weiter, sry.

    @ Stephan:

    Spreche im Internet keinen mit Sie an, gehts noch? Wir sind alle gleich, vorallem im Internet! Auf der Arbeit ist das was anderes, wobei meine Chefs nur DU hören wollen :-)


    Geht man richtig in der Annahme das du massiv von den Streiks betroffen bist und daher extrem gereizt wirkst?? Denke wenn du ein Lokführer wärst, würdest du anders denken. Mit Sicherheit!

    Und wir haben schon genug Gesetze, da bedarf es nicht noch mehr unnötigen Gesetzen

  23. @ Jefferson

    1. Ja, es geht noch. Sowas nennt man auch „Höflichkeit und Respekt“, kennen Sie ja scheinbar. Und ja alle sind gleich, bis auf einen Geschlechterunterschied :)
    2. Nein bin nicht direkt betroffen. Dennoch ist der Ausschluß der HS-Azubis dennoch ein Akt der Nichthinnehmbarkeit! Und weiterhin ist dieses Streikgebaren nicht mehr hinnehmbar. Jede andere Gewerkschaft bekommt es ja hin, positive Verhandlungen zu führen, bis auf die GDL. Dort will man mit dem Kopf durch die Wand. Und im Wort „Verhandlungen“ steckt in keiner Silbe das Wort „Zwang“, und das ist auch, was die EVU auch nicht akzeptieren.

    Ich zwinge Sie dazu, mich und andere User mit „Sie“ anzusprechen, werden Sie das tun, nein, Sie lassen sich ja auch nicht dazu zwingen…..Genau wie die EVU und die Zwanghafte Anerkennung des BuRa-Ltv…

  24. Werter Arbeitnehmer, wir hatten hier nun schon mehrmals das (fragwürdige) Vergnügen und leider muß ich nun auch heute wieder Ihren Angriffen zu begegnen.
    Es ist nicht heuchlerisch, es sollte sarkastisch rüberkommen.
    So wie Sie, sind auch viele andere Arbeitnehmer – auch ich natürlich.
    Nun frage ich SIE, sind SIE auch ein Pendler ???
    Wenn nicht, dann sollten SIE hier nicht so auftrumpfen, den dann ziehen diese Trümpfe nicht … (:O)
    Nur wer in den vergangenen Monaten, das mitgemacht hat als Pendler, der wird ähnliches erlebt haben und somit mitgelitten haben.

    ZEIT – GELD – LEBENSQUALITÄT das ist bei den Menschen, die zum Pendeln gezwungen sind, durch die GDL beschnitten worden (bzw. immer noch werden) !!!

    M.f.G.

    P.S.: Hatte dieser Tage ein paar sehr interessante Gespräche, u.a. mit einer sehr netten Lüneburger Taxifahrerin. Es sind nicht nur die Pendler, die unter den Streikfolgen leiden – auch andere Berufgruppen bekommen den GDL-Dumm-Zorn zu spüren …

  25. @ Jefferson

    Der, der träumt, das bist Du. Es geht sehr wohl! Auf einigen U- und Metro-Strecken im In- un Ausland fahren schon die „streikunwilligen“ Automaten. Dass die Technik einiger Loks und TWs nicht zum besten ist, das ist mir wohl bekannt – aber a kann auch er Lokführer nichts anderes mehr machen, als um Abschlepphilfe zu bitten. Lokführer, die noch eingreifen konnten, die gab es zur Dampflokzeit bis höchstens in die 80iger Jahre! Dann wure die Elektronik so stark, dass er Herr Streikwillige nicht mehr eingreifen konnte.

    Und: falls Du’s hier auch probieren willst: auch ich bin nicht direkt betroffen – aber ich muss mich um Leute kümmern, die weniger verdienen als die Lokführer; die ihren Jahresurlaub opfern, um ihren Job nicht zu verlieren; die ihre Freizeit wegwerfen müssen, um eure Mist-Ideologie auszubaden. Und es gibt Menschen, die mit Kündigung bedroht sind, weil sie nicht pünklich oder unregelmäßig zur Arbeit erscheinen.

    Und warum?

    Weil die „Kollegen“ der GDL, mit unsinnigen Forderungen gerade iese Menschen bestreiken. Die GDL bestreikt nicht die Unternehmen – die GL bestreikt die Pendler! Und deswegen kann ich nicht verstehen, dass man diese Forderungen so borniert durchsetzen will.

    Ihr werdet nur erreichen, dass der erste Punkt schneller kommt, als euch lieb ist. Und dann stehen Hundertausende und klatschen Beifall…


  26. Jefferson
    23.06.11 um 09:29

    @ Maxpaul:

    Das geht nicht auf der freien Strecke, weil sich keiner um die Störungen am Zug kümmert.

    Habe mehrfach geschrieben welche.

  27. @ Jefferson

    …und der Un-Kollege Lokführer kann es nicht. Weil auch er kann nur sein Handy betätigen und um Hilfe rufen.

    Presseerklärung dieser sog. Gewerkschaft: „Die GDL betonte in einer Mitteilung, bestreikt würden nicht die Kunden, sondern das Unternehmen.“

    Wie verlogen ist denn DAS???? Natürlich weren die Kunden – eigentlich Eure Kollegen aus anderen Berufen – bestreikt!

    UND NUR DIE!

    Für die Metronom ist es doch Sch***egal, ob das Geld, dass zum größten Teil aus Zeitkarten kommt, abgefahren wird oder nicht. Wo ist da der Druck? Sehr viel mehr gibt’s nicht zu verdienen.

    Also werden die Kollegen bestreikt – UND NUR DIE!

    Landläufig nennt man so etwas: KOLLEGENSCHWEINE

  28. Also bei Stuttgart 21 könnt ihr ja auch anscheinend sehr viel Energie aufwenden und demonstrieren.

    Macht das doch mal bei Metronom und den anderen EVU’s, mal guggen wie schnell das dann aufhört mit den Privatbahnen welche die Forderungen der GDL ablehnen.


  29. Hartmut S
    23.06.11 um 18:35

    @Wayne

    Ich behaupte ja nicht, daß ich fehlerfrei bin und mache ja auch meine Rechtschreibfehler, aber „guggen“ ist gut.

    Kommentar durch die Redaktion gekürzt

  30. Mir reichts! Als Pendler und Metronom-Nutzer würde ich die GDL mit ihren Streiks gerne zum Mond schießen!
    Es darf nicht sein, dass wenige zig Lokführer für vollkommen überzogene und wirklichkeitsferne Forderungen einer geltungsbedürftigen Kleingewerkschaft eine ganze Metropolregion ins Chaos stürzen.
    Hier ist jede Verhältnismäßigkeit aus dem Ruder gelaufen. Der volkswirtschaftliche Schaden dürfte beträchtlich sein. Meiner Meinung nach müssen hier dringend die verantwortlichen Volksverteter eingreifen, um dem unseligen Treiben ein Ende zu setzen.