Das Verwaltungsgericht Köln hat im Streit um die Trassenpreise 2027 der DB InfraGO im Eilverfahren Recht gegeben. Die Obergrenze der Gesamtkosten (OGK) für die Netzfahrplanperiode 2026/2027 ist demnach auf rund 8,2 Milliarden Euro festzusetzen. Die Bundesnetzagentur hatte am 24. Juni 2026 lediglich 7,317 Milliarden Euro anerkannt. Die Differenz beträgt rund 880 Millionen Euro. Gegenüber der […]
Archiv für die 'Verkehrspolitik' Kategorie
Deutschlandticket steigt auf 66,80 Euro
05.10.26 (Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld
Das Deutschlandticket wird ab Januar 2027 teurer. Der monatliche Preis steigt von derzeit 63 Euro auf 66,80 Euro. Die Anpassung wurde vom Koordinierungsrat Deutschlandticket beschlossen und erfolgt erstmals nach einem neuen Verfahren, das sich an der Entwicklung bestimmter Kostenfaktoren orientiert. Berücksichtigt werden dabei unter anderem Personal-, Energie- und Betriebskosten im öffentlichen Verkehr.
Eisenbahnverbände fordern Trassenpreisreform
01.10.26 (Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld
Ein Jahr nach der Vorstellung der „Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene“ ist die angekündigte Reform der Trassenpreise weiterhin nicht umgesetzt. Allianz pro Schiene, Die Güterbahnen, Mofair und der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) fordern, das Preissystem spätestens zum Fahrplan 2028 grundlegend neu aufzustellen.
BSN fordert Trassenrabatt
28.09.26 (Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld
Der Bundesverband Schienennahverkehr (BSN) fordert kurzfristig einen Trassenrabatt für den Schienenpersonennahverkehr. Hintergrund sind die zusätzlichen Belastungen durch höhere Trassenentgelte für 2025 und 2026 sowie das neue Entlastungspaket von Bund und Ländern für Autofahrer.
Generalsanierung wird zum Langzeitprojekt
17.09.26 (Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld
Die Deutsche Bahn will bei der Sanierung besonders stark belasteter Strecken künftig langsamer vorgehen als bislang vorgesehen. Konzernchefin Evelyn Palla kündigte an, pro Jahr nur noch zwei, in technisch begründeten Fällen drei sogenannte Korridorsanierungen einzuplanen. Bislang waren bis zu vier Großprojekte jährlich vorgesehen. Damit dürfte sich das Gesamtprogramm über das bisher genannte Zieljahr 2036 hinaus […]
Verbände kritisieren DB InfraGO
14.09.26 (Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld
Die Verbände mofair, Die Güterbahnen und Pro Bahn ziehen eine kritische Zwischenbilanz zur Arbeit der DB InfraGO. Zwei Jahre nach der Zusammenführung von DB Netz und DB Station&Service sehen sie die mit der Gemeinwohlorientierung verbundenen Ziele nicht erreicht. Nach ihrer Einschätzung haben sich Betriebsqualität, Baustellenmanagement und Kundenorientierung nicht verbessert, während Trassen- und Stationspreise weiter steigen.
Streit um Trassenpreise vor Gericht
10.09.26 (Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld
Der Streit um die Trassenpreise im deutschen Schienennetz hat eine neue juristische Stufe erreicht. Ende August hat der Bundesverband Schienennahverkehr (BSN) gemeinsam mit mehr als 40 Eisenbahnverkehrsunternehmen Klage gegen den Trassenpreisbescheid 2026 der Bundesnetzagentur erhoben. Auch der Freistaat Bayern hat sich angeschlossen. Hintergrund sind rückwirkende Preissteigerungen von neun Prozent im Schienenpersonennahverkehr, die nach Berechnungen des […]
VDV stellt Kundenbarometer vor
07.09.26 (Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld
Der öffentliche Nahverkehr in Deutschland wird wieder stärker genutzt und von den Fahrgästen etwas besser bewertet. Das zeigt das aktuelle VDV-Kundenbarometer. Die Globalzufriedenheit verbessert sich 2026 auf die Note 2,90 nach 2,95 bei der letzten Erhebung 2024. Gleichzeitig erreicht der Anteil der Menschen, die Busse und Bahnen mindestens einmal im Monat nutzen, mit rund 50 […]
Bayern kritisiert Schienenzustand
03.09.26 (Bayern, Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld
Der Zustand des bayerischen Schienennetzes sorgt für immer größere Einschränkungen im Regionalverkehr. Nach Angaben des Freistaats ist die Zahl der Langsamfahrstellen innerhalb eines halben Jahres von rund 100 auf etwa 120 gestiegen. Auf inzwischen 45 Linien kann deshalb nicht mehr nach dem regulären Fahrplan gefahren werden.
Allianz pro Schiene: Fünf Aufgaben für Bilger
27.08.26 (Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld
Mit fünf Arbeitsaufträgen an Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) verbindet die Allianz pro Schiene kurzfristige Probleme mit grundsätzlichen Strukturfragen der deutschen Bahnpolitik. Seit seinem Amtsantritt Ende Juli ist Bilger bereits mit dem Niedrigwasser und Verlagerungsfragen im Güterverkehr konfrontiert. Das Verkehrsbündnis fordert Entscheidungen, die weit über die laufende Legislaturperiode hinausreichen.