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WeBus hilft bei E-Bus-Planung

26.08.26 (Allgemein) Autor:Stefan Hennigfeld

Die Berliner Verkehrsbetriebe AöR, die Technische Universität Berlin und das Reiner Lemoine Institut haben mit WeBus ein webbasiertes Simulationstool für die Planung elektrischer Busflotten entwickelt. Das frei verfügbare Open-Source-Angebot ist im Forschungsprojekt E-Bus 2030+ entstanden und soll Verkehrsunternehmen und Kommunen bei der Umstellung auf Elektrobusse unterstützen.

Mit WeBus lassen sich unterschiedliche Elektrifizierungsszenarien vergleichen. Nutzer können unter anderem Batteriekapazitäten, Ladekonzepte sowie den Ausbau der Ladeinfrastruktur auf Betriebshöfen und an Endhaltestellen simulieren. Das Tool zeigt, wie sich diese Entscheidungen auf Fahrzeugbedarf, Energieverbrauch und Kosten auswirken.

Ein Schwerpunkt liegt auf der gemeinsamen Betrachtung von Fahrzeugen, Ladeinfrastruktur und Betrieb. Dadurch sollen Wechselwirkungen frühzeitig sichtbar werden. So kann etwa geprüft werden, welche Batteriekapazität für bestimmte Umläufe notwendig ist oder wie viele Ladepunkte benötigt werden.

Das Forschungsprojekt wird im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität mit rund 1,26 Millionen Euro durch das Bundesverkehrsministerium unterstützt. Die Förderung wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich umgesetzt. Mit der Veröffentlichung von WeBus sollen die jetzt erreichten Projektergebnisse dauerhaft für die gesamte Busbranche nutzbar bleiben.

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