Sabotage bei der Regiobahn GmbH
05.02.26 (VRR) Autor:Stefan Hennigfeld
An zwei aufeinanderfolgenden Tagen ist es entlang der Infrastruktur der Regiobahn GmbH zu mutmaßlichen Sabotagehandlungen gekommen. Am Dienstagmorgen (27. Januar) wurden mehrere Kabel in einem Kabeltrog unterhalb der Brücke an der Hans-Dietrich-Genscher-Straße in Kaarst beschädigt. Die Kabel verlaufen dort neben einem Geh- und Radweg. Die vorsätzliche Durchtrennung führte zu Störungen im Betrieb. Der Fahrbetrieb konnte dennoch aufrechterhalten werden. Die beschädigten Komponenten wurden am selben Tag repariert.
Am Mittwochmorgen (28. Januar) kam es an gleicher Stelle zu einem weiteren Vorfall. Erneut wurden mehrere Kabel vorsätzlich beschädigt. Die jüngsten Beschädigungen führten zu einer technischen Störung, die einen Einstellung des Bahnverkehrs auf dem Teilabschnitt Kaarster See bis Neuss Hbf erforderlich machte. Für die Dauer der Störung wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Regiobahn steht in engem Austausch mit den zuständigen Behörden.
Ermittler des Staatsschutzkommissariats Düsseldorf prüfen, ob es sich um gezielte Sabotageakte gegen kritische Infrastruktur handeln könnte. Wer im Bereich der jeweiligen Tatorte zur fraglichen Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht hat wird gebeten, sich beim Staatsschutz Düsseldorf unter 0211/8700 zu melden. Alternativ nimmt aber auch jede andere deutsche Polizeidienststelle sachdienliche Hinweise entgegen.