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Evakuierung in Wuppertal

14.01.26 (VRR) Autor:Stefan Hennigfeld

In der letzten Woche (6. Januar) kam es gegen 20:30 Uhr aufgrund eines Stromausfalls zu einem Ereignis im Bereich der Schwebebahnendhaltestelle in Wuppertal-Oberbarmen. Ein mit 16 Personen besetzter Wagen blieb kurz vor der Einfahrt zur Station stehen und konnte diese nicht mehr eigenständig erreichen. Da sich im Bereich der rechten Vordertür eine absturzgefährdete Stelle befand, war ein gefahrloses Verlassen durch die Fahrgäste nicht möglich.

Nach kurzer Abwägung aller Optionen entschied die Feuerwehr, die kritische Zone abzusichern und so eine sichere Evakuierung zu ermöglichen. Hierzu wurde die Ausstiegsstelle von Schnee und Eis befreit. Anschließend wurde ein speziell gesicherter Feuerwehrmann der Berufsfeuerwehr so positioniert, dass ein gefahrloses Aussteigen der Fahrgäste möglich war. In enger Abstimmung mit der Fahrerin wurden so alle 16 Personen unverletzt aus der Schwebebahn geführt.

Der Einsatz konnte nach sechzig Minuten erfolgreich beendet werden. Im Falle einer Panne besteht für Fahrgäste in der Schwebebahn keinerlei Gefahr. Zum einen können die Züge unter Aufsicht der Feuerwehr über das Gerüst evakuiert werden, zum anderen besteht die Möglichkeit, einen liegengebliebenen Zug mit einem Folgezug wegzuschieben, die Fahrgäste verbleiben dann bis zur nächsten Haltestelle. Noch nie zum Einsatz kam die Möglichkeit der Evakuierung über eine Brücke in eine entgegenkommende Schwebebahn.

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