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Mainz: Zufrieden mit Fokuswoche

18.11.25 (Rheinland-Pfalz) Autor:Stefan Hennigfeld

Die Anfang November durchgeführten verstärkten Fahrscheinkontrollen im öffentlichen Nahverkehr in Mainz waren aus Sicht der Mainzer Verkehrsgesellschaft eine gelungene Aktion. Insgesamt wurden im Rahmen der Fokuswoche etwa 14.000 Fahrgäste kontrolliert. Dabei gab es 339 Fälle, bei denen ein erhöhtes Beförderungsentgelt (EBE) angefallen ist, weil die Fahrgäste keinen gültigen Fahrschein vorzeigen konnten. Die Kontrollteams waren während der Aktionswoche insgesamt 740 Stunden in den Bussen du Straßenbahnen unterwegs.

Die Reaktion der Fahrgäste zu der Aktion war bis auf wenige Ausnahmen überaus positiv. Mit der „Fokuswoche Fahrscheinkontrolle“ sollte ein klares Zeichen für Fairness im ÖPNV in Mainz gesetzt und das Bewusstsein für die Bedeutung eines gültigen Tickets geschärft werden.

MVG-Geschäftsführer Florian Wiesemann: „Ein funktionierender Nahverkehr lebt unter anderem von Solidarität: Wer regelmäßig und korrekt bezahlt, trägt dazu bei, dass Busse und Bahnen zuverlässig und bezahlbar bleiben. Ohne gültigen Fahrschein unterwegs zu sein, belastet hingegen das System und benachteiligt den weit überwiegenden ehrlichen Teil der Fahrgäste.“

Die Einnahmeausfälle durch nicht bezahlte Fahrten summieren sich im Bereich der Mainzer Mobilität jährlich auf Beträge im siebenstelligen Bereich – Geld, das für den Ausbau und die Qualität des öffentlichen Verkehrsangebotes fehlt.

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