Köln: Arbeitskreis zur Linie S 13
25.07.25 (go.Rheinland) Autor:Stefan Hennigfeld
Die bisherigen Planungen vertiefen und zwischen den verschiedenen regionalen Interessen vermitteln: Das ist der Zweck eines neuen Arbeitskreises zur S 13, dessen Einrichtung die Verbandsversammlung des Zweckverbands go.Rheinland kürzlich beschlossen hat. Der Arbeitskreis soll sich mit der verkehrlichen und betrieblichen Ausgestaltung des Vorlaufbetriebs auf der neuen S-Bahn-Strecke zwischen Troisdorf und Bonn-Beuel ab Dezember 2026 befassen.
Dieser ist notwendig, da im Dezember 2026 noch nicht alle Infrastrukturprojekte für die im Zielkonzept vorgesehene Einführung der Linie S 13 im Zwanzig-Minuten-Takt von Düren nach Bonn-Beuel bzw. später Bonn-Oberkassel fertiggestellt sein werden. Notwendig ist hierfür insbesondere der Ausbau des Kölner S-Bahn-Knotens und der Bau eines sogenannten Überwerfungsbauwerks in Troisdorf.
Der Vorlaufbetrieb beinhaltet nach aktuellem Planungsstand die Führung der Linie RB 27 über die S-Bahn-Strecke, sodass alle vorhandenen und neuen Haltepunkte mindestens stündlich direkt an Köln und den Flughafen Köln/Bonn angebunden werden. Ergänzt durch die neue Linie S 27 zwischen Troisdorf und Bonn-Beuel ergibt sich ein Zwanzig-Minuten-Takt für alle Zwischenhalte. Darüber hinaus wird der durch eine restriktivere Haltepolitik beschleunigte RE 8 weiterhin verkehren, sodass sich das Zugangebot zwischen Troisdorf und Bonn-Beuel verdoppeln wird.