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Oberleitungsunfall in Rheinland-Pfalz

04.06.25 (Rheinland-Pfalz) Autor:Stefan Hennigfeld

Am letzten Donnerstag (30. Mai) gegen 16:50 Uhr kam es im Bereich eines Abstellgleises in der Ortslage Kasbach-Ohlenberg im rheinland-pfälzischen Landkreis Neuwied zu einem folgenschweren Unfall im Gleisbereich. Ein 19-Jähriger kletterte auf einen abgestellten Güterwaggon und erlitt einen tödlichen Stromschlag. Der Heranwachsende war in Begleitung drei weiterer Personen, die erst durch einen Knall auf den Unfall aufmerksam wurden. Der eintreffende Notarzt konnte vor Ort nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen.

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang führt die Kriminalpolizei in Koblenz. Die Bundespolizei warnt an dieser Stelle eindringlich vor den Gefahren durch das unbefugte Betreten von Gleisanlagen: Das Besteigen von abgestellten Zügen oder das Betreten von Bahnanlagen ist lebensgefährlich! Bereits ein Abstand von unter 1,5 Metern an die 15.000 Volt führenden Oberleitungen kann – ohne direkten Kontakt- zu einem tödlichen Stromüberschlag führen. Der sog. „Lichtbogen“ überspringt dabei Distanzen von bis zu 1,5 Metern. Die Bundespolizei appelliert daher an alle, sich möglichst nicht dort aufzuhalten.

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