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Eurostar meldet Rekordwachstum

17.04.25 (Europa, Fernverkehr) Autor:Stefan Hennigfeld

Eurostar hat im Jahr 2024 ein deutliches Wachstum erzielt und meldet einen Anstieg seiner Fahrgastzahlen um fünf Prozent im Vergleich zu 2023. Insgesamt reisten 19,5 Millionen Kunden mit Eurostar und damit 850.000 Fahrgäste mehr als im Vorjahr. Für Verbindungen aus Deutschland konnten die europäischen Hochgeschwindigkeitszüge, die regelmäßig zwischen Frankreich, Großbritannien, Belgien, den Niederlanden und Deutschland verkehren, einen Zuwachs der Fahrgastzahlen von acht Prozent verzeichnen.

Besonders beliebt waren die Verbindungen nach Paris (+ 26.000 Fahrten) und London (+ 67.000 Fahrten) bei deutschen Reisenden, die ihre Reisen in Aachen, Köln, Düsseldorf, Düsseldorf Airport, Duisburg, Essen oder Dortmund starteten. Mit der positiven Entwicklung der Fahrgastzahlen konnte Eurostar auch die Bekanntheit seiner Marke in Deutschland weiter ausbauen. Seit 2023 wird der Name Eurostar für Verbindungen zwischen Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Deutschland genutzt, die deutsche Reisende zuvor unter der Marke Thalys kannten.

„Eurostar setzte 2024 sein signifikantes Wachstum fort und brach seine eigenen Passagierrekorde. Ich freue mich, dass die deutschen Reisenden den neuen Eurostar angenommen haben, um nachhaltig nach London zu reisen, mit einem nahtlosen Anschluss via Brüssel – etwas, das nur Eurostar bieten kann. Ich möchte unseren Kunden und unseren Mitarbeitern dafür danken, dass sie dieses hervorragende Ergebnis in unserem dreißigsten Jahr möglich gemacht haben“, sagt Gwendoline Cazenave, CEO von Eurostar.

„Mit Blick auf die Zukunft gibt es eine große Nachfrage von Passagieren nach mehr europäischen Verbindungen, was das große Potenzial des nachhaltigen Reisens zeigt. Eurostar strebt ein Wachstum auf dreißig Millionen Fahrgäste pro Jahr an und investiert in bis zu fünfzig neue Züge, um mehr von Europa und einen einzigartigen, außergewöhnlichen Service zu bieten“, so Cazenave weiter.

Eurostar hat eine neue, flexible Aftersales-Politik eingeführt, die es den Kunden ermöglicht, ihre Fahrkarten bis zu sieben Tage vor der Abreise umzutauschen und zu erstatten, ohne dass Gebühren anfallen. Für Eurostar Premier-Kunden sind Umtausch und Erstattung sogar bis zu zwei Tage nach dem ursprünglichen Abreisetermin möglich. Darüber hinaus hat man mit den renommierten Chefköchen Jérémy Chan, Jessica Préalpato und Honey Spencer neue gastronomische Angebote an Bord eingeführt, die den Fahrgästen von Eurostar Premier ein kulinarisches Erlebnis der Spitzenklasse mit nachhaltigen, regional bezogenen Zutaten bieten.

Somit ist der internationale Fernverkehr mittelfristig deutlich attraktiver und stellt somit auch eine direkte Konkurrenz zu Kurzstreckenflügen etwa zwischen Köln und London oder Paris und Düsseldorf dar; wobei es natürlich auch direkte Anschlüsse an den Flugverkehr oder auch an den nationalen SPFV gibt. Allerdings: Im reinen Inlandsverkehr bleibt die DB Fernverkehr AG der Platzhirsch.

Foto: hpgruesen

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