BVG AöR und Verdi starten Schlichtung
04.04.25 (Berlin) Autor:Stefan Hennigfeld
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) und die Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG) haben sich in der laufenden Entgelttarifverhandlung bei der BVG auf eine Schlichtung verständigt. „Wir gehen in die Schlichtung. Das ist eine gute Nachricht für unsere Mitarbeitenden und alle Berlinerinnen und Berliner. Jetzt gilt es gemeinsam mit den erfahrenen Schlichtern eine Lösung zu finden, die alle Perspektiven im Blick hat: Faire Löhne für die gute Arbeit unserer Mitarbeitenden, die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens und ein verlässliches Angebot für die Fahrgäste”, sagt Jenny Zeller-Grothe, Vorständin Personal und Soziales und Verhandlungsführerin der BVG AöR.
„Die Schlichtung ermöglicht einen nüchternen Blick auf die Interessen der Verhandlungsparteien. Es ist gut, dass wir mit Unterstützung der Schlichter jetzt versuchen eine gemeinsame Perspektive zu entwickeln, was die Arbeit der BVG-Beschäftigten heute wert sein sollte“, sagt Verdi-Verhandlungsführer Jeremy Arndt.
Beide Seiten haben für das Verfahren jeweils einen erfahrenen Schlichter benannt. Die BVG AöR benennt den ehemaligen Ministerpräsidenten von Brandenburg, Matthias Platzeck (SPD). Verdi benennt den ehemaligen Ministerpräsidenten von Thüringen und neuen Vizepräsidenten des Bundestags, Bodo Ramelow (Linkspartei). Die Schlichtung dauert bis zum 10. April, in dieser Zeit sind weitere Streikaufrufe durch die Gewerkschaft ausgeschlossen.