Carsharing-Ausbau in Münster
12.02.25 (NWL) Autor:Stefan Hennigfeld
In einem durch das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium geförderten Projekt konnten die Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH und die Cambio-Gruppe einen großen Schritt machen, Fahrgästen die Nutzung der beiden Systeme Öffentlicher Personennahverkehr und Carsharing leichter zu gestalten. Viele Kunden, die nachhaltig unterwegs sein wollen, fahren mit Bus und Bahn. Es gibt aber immer auch Fahrten, für die der ÖPNV kein Angebot bereithält, und so ein Pkw genutzt werden muss.
„Im ländlichen Westfalen ist das dann meist der Zweitwagen“, so Till Ammann, Geschäftsführer der Stadtteilauto Cambio Regio GmbH. Dass das nicht so bleibt, ist erklärtes Ziel seines Unternehmens wie auch der WVG-Gruppe. „Viele Nutzer unserer Mobilitätsapps haben auch Interesse am Carsharing. Nun haben wir den Zugang zum Angebot vereinfachen können, weil wir Kundendaten einfach und selbstverständlich datenschutzkonform austauschen“, erläutert Andreas Leistikow, Leiter Kommunikation der WVG, die Intention des Projekts.
Seit vielen Jahren lassen sich Fahrtalternativen mit CarSharing-Fahrzeugen in den Apps anzeigen. Für die Buchung mussten die Nutzer aber alle Kundendaten erneut bei Stadtteilauto eingeben. Das entfalle nun mit der Verknüpfung der beiden Smartphone-Apps. „Mit Deutschlandticket und Carsharing wird Mobilität einfach erfahrbar – egal ob in Westfalen oder im Urlaub“, so das Fazit von Ammann und Leistikow.