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VRR fördert Planungskosten

17.12.24 (VRR) Autor:Stefan Hennigfeld

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) unterstützt die Kommunen künftig auch bei der Planung von barrierefreien Ausbauten des öffentlichen Verkehrs. Vorgesehen ist, dass Planungsleistungen gebündelt nach Regionen künftig gemeinsam ausgeschrieben werden und ein Teil der Planungen vom VRR beauftragt und finanziert wird. Oftmals fehlt es den Kommunen an qualifiziertem Personal, das den barrierefreien Umbau einer Bushaltestelle planen und begleiten kann.

Häufig finden die Gebietskörperschaften keine geeigneten Ingenieurbüros, die die Planungen übernehmen können. Zuletzt fehlen in vielen Fällen auch die finanziellen Mittel, die Kommunen bei solchen Vorhaben aufbringen müssten. Das vorgeschlagene Verfahren sieht vor, dass der VRR die für die Planung nötigen Leistungsphasen zum Teil ausschreibt und die Kosten hierfür übernimmt. Mit der abgeschlossenen Planung ist es anschließend möglich, einen Förderantrag für die Baukosten beim VRR zu stellen.

Aufgrund der hierbei möglichen Hundert-Prozent-Förderung und der Aufhebung von Förderhöchstgrenzen für Tiefbaumaßnahmen werden auch finanzschwache Kommunen in die Lage versetzt, Barrierefreiheit zügig umzusetzen. „Wir versprechen uns von unserer Unterstützung, dass die Kommunen den barrierefreien Ausbau der Nahverkehrsinfrastruktur voranbringen. Für sie reduziert sich der Verwaltungsaufwand und sie profitieren finanziell“, betont Vorstandssprecher Oliver Wittke.

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