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SBB stellt Bewerberzug vor

06.06.24 (Schweiz) Autor:Stefan Hennigfeld

Die SBB hat im Züricher Hauptbahnhof eine Lok in speziellem Design getauft. Wer den QR-Code auf der Lok scannt, wird mit Augmented Reality in den Führerstand versetzt. Die SBB will damit auf die Ausbildung zum Lokführer aufmerksam machen, die zukünftig auch in Teilzeit absolviert werden kann. Die Lok im neuen Design sei auch ein Geschenk an die Lokführer der SBB, sagte Linus Looser, Konzernleitungsmitglied und Leiter Produktion Personenverkehr, beim Taufakt heute Nachmittag im Hauptbahnhof Zürich: „Wir möchten mit der speziellen Lok die Menschen ehren, die täglich die Schweiz bewegen.“

Der Beruf der Lokführer wird auch in Zukunft eine entscheidende Rolle bei der Bahn spielen. Deshalb investiert die SBB stark in die Aus- und Weiterbildung des Lokpersonals. Jährlich werden zwischen 150 und 200 neue Lokführer:innen ausgebildet, um auch weiterhin genügend Personal im Führerstand zu haben. Das neue Lokpersonal ersetzt Kolleg:innen, welche in den nächsten Jahren pensioniert werden. Zudem wird der öffentliche Verkehr weiter ausgebaut.

„Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist ein großes Anliegen der SBB – gerade in Berufen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten“, so Stephanie Escher, Leiterin HR Sourcing, Recruiting und Talents. Viele Stellen werden auch in Teilzeit ausgeschrieben. Auch die Zweitausbildung zum Lokführer wird künftig in einem Achtzig-Prozent-Pensum möglich sein. Bewerber werden ab Ende des Jahres gesucht.

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