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Nachrichten über Eisenbahn und öffentlichen Verkehr

Archiv für die 'Verkehrspolitik' Kategorie

Interessante Zeiten

01.08.19 (Kommentar, Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld

Eine Erhöhung von 4,5 auf 6,2 Milliarden Euro im Jahr klingt nach viel. Doch ist es das? Zunächst einmal sind die Baupreise in den vergangenen Jahren deutlich stärker gestiegen als die durchschnittliche Inflation. Man muss sich daher ernsthaft fragen, ob es überhaupt eine reale Steigerung der zur Verfügung stehenden Gelder ist.

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DB AG: Durchwachsene Halbjahresbilanz und neue LuFV

01.08.19 (Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld

In der letzten Woche hat der DB-Konzern seine Halbjahresbilanz für die ersten sechs Monate 2019 vorgelegt. Das operative Ergebnis (EBIT bereinigt) lag im ersten Halbjahr bei 757 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 974 Millionen). Vor allem zusätzliche Maßnahmen zur Verbesserung von Qualität und Leistungsfähigkeit sind für den Rückgang um rund 22 Prozent verantwortlich.

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Pro Bahn fordert bestellten SPFV

01.08.19 (Fernverkehr, Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld

Aufgrund der fehlenden Fernverkehrsanbindungen zahlreicher Groß- und Mittelstädte in Deutschland hat der Fahrgastverband Pro Bahn das Ende der Eigenwirtschaftlichkeit im SPFV gefordert. Der Bund solle stattdessen die Rolle eines Aufgabenträgers einnehmen, der die Leistungen bei den Eisenbahnverkehrsunternehmen bestellt.

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Allianz pro Schiene fordert Taten

31.07.19 (Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld

Nach dem klaren Bekenntnis führender Politiker zur Bahn fordert das Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene die Bundesregierung zu einem raschen Handeln auf. „Eine ganz große Koalition aus unterschiedlichen politischen Lagern ist sich einig, dass Fliegen nicht länger billiger als Bahnfahren sein darf“, sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene.

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Neue Ernsthaftigkeit ernsthaft umsetzen

29.07.19 (Kommentar, Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld

Man kann zumindest sagen, dass die Monopolkommission sich treu bleibt, wenn sie einmal mehr sehr richtige Empfehlungen ausspricht, die dann vermutlich in der Tradition bundesdeutscher Eisenbahnpolitik ignoriert wird. Dabei wäre doch jetzt die Chance, die von der Eisenbahnbranche gelobte „neue Ernsthaftigkeit“ in die Tat umzusetzen.

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Monopolkommission legt siebtes Sektorgutachten vor

29.07.19 (Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld

Die Monopolkommission hat in der letzten Woche das insgesamt siebte Sektorgutachten für den Bereich Schiene vorgelegt. Die Ergebnisse entsprechen in etwa dem, was in den vergangenen Jahren bereits empfohlen worden ist. Die Grundproblematik ist, dass der Schienenverkehr Qualitätsmängel aufweist, welche sich insbesondere an den Pünktlichkeitsdefiziten ausmachen lassen.

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Allianz pro Schiene: Neue Mobilität

26.07.19 (Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld

Vor dem Beginn der politischen Sommerpause hat die Allianz pro Schiene sich mit der Forderung nach einer „neuen Mobilität“ zu Wort gemeldet. „Nur mit einer Verkehrswende kann Deutschland seine Klimaziele erreichen“, so Verbandsgeschäftsführer Dirk Flege. „Umweltfreundliche Mobilität muss günstiger, umweltschädliche teurer werden. „Daher begrüße ich, dass sich das Klimakabinett mit dem Preis für klimaschädliche Emissionen […]

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Mehr Realität wagen

04.07.19 (Kommentar, NVR, Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld

Es tut richtig gut, wenn man den ständigen Narrativen von Verkehrswende, Vorfahrt für die Schiene, Mobilität 4.0 (ich vermute bis heute, dass damit die vierte Amtszeit der Bundeskanzlerin gemeint ist) und sonstigem etwas Realität entgegensetzt: Die Schiene ist da, wo sie wirklich Potential hätte, heillos überlastet. Das ist jetzt für den Knoten Köln einmal wissenschaftlich […]

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Knoten Köln: Erhebliche Überlastung

04.07.19 (NVR, Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld

Während ganz Deutschland über kostenlosen ÖPNV oder 365-Euro-Tickets nach Wiener Vorbild diskutiert, zeigt der Verkehrsverbund Rhein-Sieg auf, dass der Eisenbahnknoten Köln bereits heute heillos überlastet ist. Ein 365-Euro-Ticket würde Berechnungen zufolge für dreißig Prozent mehr Fahrgastnachfrage sorgen – etwas, das man in und um Köln nicht bewältigen könnte.

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VDV: Engagement für den ländlichen Raum

28.06.19 (Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) macht anlässlich des Tages der Daseinsvorsorge am 23. Juni deutlich, dass ländliche Räume nicht weiter von zentralen Leistungen der Daseinsvorsorge abgehängt werden dürfen.

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