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Nachrichten über Eisenbahn und öffentlichen Verkehr

Archiv für die 'Kommentar' Kategorie

Überholen ohne einzuholen

22.11.18 (Hamburg, Kommentar) Autor:Stefan Hennigfeld

Der Ausstieg aus der Kernenergie ist beschlossene Sache. Die Kohlekommission in Berlin diskutiert dieser Tage über die Frage, ob die Kohleverstromung in zehn oder zwanzig Jahren enden soll, aber auch hier hat man sich in Deutschland entschieden: Weg damit. Bald soll unser Strom grün werden: Wir schaffen das. Derweil wurde für die erste Bundesautobahn, ganz […]

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Sich für die Bieter attraktiv machen

19.11.18 (Baden-Württemberg, Bayern, Kommentar, Verkehrspolitik) Autor:Silka Reich

Kann es einem Fahrgast egal sein, welches Unternehmen seinen Zug fährt? Im Grunde ja. Denn selbst wenn der Aufgabenträger nicht die Fahrzeuge oder zumindest deren Lackierung vorgibt, so definiert er doch die Taktdichte, die Gefäßgröße und vieles mehr. Wenn es also im Rahmen einer Neuvergabe zu einer Verbesserung (oder auch einer Verschlechterung) bestimmter Dinge kommt, […]

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Die bisherigen Regelungen beibehalten

15.11.18 (Kommentar, Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld

Angesichts der überlasteten Gerichte und des eklatanten Richtermangels kann ich persönlich sehr wohl nachvollziehen, wenn der Richterbund Fälle von Leistungserschleichungen nicht mehr vor dem Strafgericht haben will. Der Zustand der Justiz ist insgesamt nicht gut und da sind notorische Schwarzfahrer für den Amtsrichter ohne Frage etwas, dem man sich gerne entledigen würde.

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Neue Ernsthaftigkeit mit Leben füllen

12.11.18 (Kommentar, Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld

Es ist ohne Frage erfreulich, wenn wichtige Knotenpunkte im deutschen Eisenbahnnetz jetzt in den vordringlichen Bedarf hochgestuft werden. Ja, Köln oder Frankfurt gehören zu den größten Reizpunkten im Netz und hier entstehen oft die Verspätungen, die sich dann quer durchs Land ziehen – und deren Folgen sich dann auch vor Ort im Regionalverkehr zeigen.

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Die Entscheidung ist richtig

08.11.18 (Kommentar, Sachsen) Autor:Stefan Hennigfeld

Kann man die Frage, ob ein landesweiter, dem Ministerium unterstehender Aufgabenträger besser oder schlechter ist als regional zuständige Verbünde in kommunaler Trägerschaft pauschal mit Ja oder Nein beantworten? Man kann es nicht, sondern man muss sich stets die Situation in einem Bundesland angucken. Ist das Land groß oder klein?

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Gemeinsam für mehr (gefühlte) Sicherheit

05.11.18 (Kommentar, Österreich, Verkehrspolitik, VRR) Autor:Stefan Hennigfeld

Dass sowohl die Wiener Linien in Österreich als auch der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr sich klar und deutlich für eine verbesserte Sicherheitspolitik in öffentlichen Verkehrsmitteln aussprechen und die umsetzen, ist ein weiterer Beleg dafür, wie richtig diese Politik ist. Zu einem starken Rechtsstaat gehört auch, dass in Bussen und Bahnen das Recht durchgesetzt wird – und dass […]

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Controlling ist Bestandteil der Aufgabenträgerarbeit

31.10.18 (Bayern, Kommentar, Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld

Wenn ein Verkehrsunternehmen in der Krise ist, dann stehen dem Aufgabenträger, und das muss man jetzt nach einigen Erfahrungen der letzten Jahre wohl so konstatieren, erstmal kaum Möglichkeiten zur Verfügung, etwas zu verändern. Ja, man kann sich die Abläufe in einem Unternehmen angucken und dann auch klar sagen, dass das und das verbessert oder geändert […]

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Bau- und Bahnpolitik verbinden

29.10.18 (Kommentar, Stuttgart) Autor:Silka Reich

Passend zu den Diskussionen um eine Verknüpfung der Wohnungs- und Verkehrspolitik im Großraum Stuttgart kamen in der letzten Woche zwei Meldungen rein. So wird das Wohnen, gerade in Großstädten, immer häufiger zum Armutsrisiko. Nicht selten ist es mehr als die Hälfte des Haushaltseinkommens, das für Miete und Nebenkosten zu Buche schlägt. Geringverdiener haben hier ein […]

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Abgas-Bußgelder nachhaltig investieren

25.10.18 (Kommentar, Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld

Die Idee, dass der Autoverkehr die Schiene kofinanziert, wie sie jetzt aus dem Freistaat Sachsen vorgetragen wird, ist ja gar nicht neu. Vor der Novelle des Regionalisierungsgesetzes stand dort geschrieben, dass der Bund die Regionalisierungsgelder aus dem Mineralölsteueraufkommen finanzieren muss. Jeder Autofahrer beteiligt sich somit an der Zapfsäule an den konsumtiven Kosten der Eisenbahn.

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Deutschlandtakt gestalten

22.10.18 (Bayern, Kommentar) Autor:Stefan Hennigfeld

Edmund Stoibers legendäre Zehn-Minuten-Rede hat sehr wahrscheinlich dauerhafte Sprachgeschichte geschrieben. Die Bayern kennen das, Jahre zuvor ist auch Giovanni Trapattoni (Flasche leer, ich habe fertig) die deutsche Sprache nachhaltig verändert. Aber wenn wir uns überlegen, wie man damals den Münchener Flughafen an anschließen wollte, da klingt eine regelmäßige Eisenbahnverbindung nach Ostbayern doch wesentlich vernünftiger und […]

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