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Nachrichten über Eisenbahn und öffentlichen Verkehr

Archiv für die 'Kommentar' Kategorie

Das Abellio-Urteil war und ist gut

14.08.17 (Kommentar, Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld

Was gab es nicht für Szenarien, die nach dem Abellio-Urteil an die Wand gemalt worden sind: Die Unternehmen seien mit der zu erwartenden „Vergabewelle“ überfordert, es sei davon auszugehen, dass die Aufgabenträger keine Bieter mehr bekommen und vieles mehr. Den Gipfel der Skurrilität hat ein Welt-Artikel erreicht, in welchem behauptet wurde, in naher Zukunft müssten […]

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Der Wettbewerb im Nah- und Fernverkehr

10.08.17 (Kommentar, Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld

So langsam werden die Gutachten der Monopolkommission zur Gewohnheit und was neues steht ohnehin nicht mehr. Es fehlt die politische Umsetzung und die ist, allen Aktionsplänen zum Trotz, für die neue Legislaturperiode, mal wieder, nicht zu erwarten. Dabei ist auch völlig egal, welche Farbenkonstellation im nächsten Bundeskabinett sitzt.

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Drei Elfmeter ohne Torwart

03.08.17 (Kommentar, Stuttgart, Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld

Schon seit Jahren ist bei der ÖV- und Eisenbahnlobby die Tendenz zu erkennen, dass man nicht das eigene Angebot besser machen, sondern Autofahren als solches erschweren möchte. Sei es, dass man in den Innenstädten horrende Parkgebühren verlangt, eine Citymaut oder generell alles verteuern möchte, was mit dem eigenen Auto zu tun hat. Nun kommen in […]

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Auch bei der Tram marktwirtschaftliche Wege gehen

31.07.17 (Baden-Württemberg, Kommentar) Autor:Stefan Hennigfeld

Es ist natürlich im Rahmen des Rechts möglich, seine (kommunalen) Schienenleistungen an einen internen Betreiber zu vergeben. Ein Unternehmen, das vollständig im Eigentum der Gebietskörperschaft ist und das von dieser kontrolliert werden kann, wie eine eigene Dienststelle. Auch Marktteilnahmen an anderer Stelle sind nicht erlaubt.

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Die nächsten Erfolgskapitel schreiben

27.07.17 (Kommentar, VRR) Autor:Stefan Hennigfeld

Als auf der heutigen Regiobahn-Strecke vor dem Umbau Uerdinger Schienenbusse unterwegs waren, gab es am Tag im Schnitt 512 Fahrgastfahrten. Heute sind es über 25.000. Die Zahl der Fahrten hat sich in den ersten zehn Jahren vervierzigfacht und nach jetzt rund zwanzig Jahren verfünfzigfacht. Und weitere Erfolge dürften durch die jetzt anstehende Verlängerung nach Wuppertal […]

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Österreichische Absurditäten

24.07.17 (Kommentar, Österreich, Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld

Wir kennen die Parolen, die jetzt in Österreich geschwungen werden, alle auch aus Deutschland. Erinnert sei nur an die unmittelbar nach dem Abellio-Urteil forcierte Debatte um Direktvergaben. „Ausländische Staatsbahnen“ bieten zu „Dumpingpreisen“, sie zahlen natürlich alle „Dumpinglöhne“ während einzig und allein die (ehemalige) Staats- und Monopoleisenbahn auskömmliche Gehälter zahlt.

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Noch ´ne Fusion

20.07.17 (Kommentar, VRR) Autor:Stefan Hennigfeld

Jetzt gründen wir die Ruhrbahn und alles wird gut. Toll und prima! Das Ei des Kolumbus ist gefunden, wir haben alle Probleme gelöst. Das erinnert den kritischen Beobachter an die Gründung der Via Verkehr im Jahr 2010 oder auch an ein Konzept wie Meoline aus der Zeit davor. Bereits damals hieß es, dass eine Zusammenarbeit […]

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Die Verhältnismäßigkeit muss bei allen stimmen

17.07.17 (Kommentar, Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld

Gerade letzte Woche hing in einem großen Supermarkt im Ruhrgebiet ein Schild, dass die Gewerkschaft Verdi ihre Mitglieder zu einem unbefristeten Warnstreik aufgerufen hat. Ein unbefristeter Warnstreik? Ist das denn überhaupt möglich? Und hat ein Warnstreik nicht eigentlich andere Ziele? Offensichtlich scheint das aber keinen zu stören, wenn eine große DGB-Gewerkschaft auf diese Art und […]

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Klingt kompliziert, ist es auch

13.07.17 (Bayern, Kommentar, München) Autor:Stefan Hennigfeld

Fassen wir zusammen: Die Bayerische Eisenbahngesellschaft sucht für die Anschaffung der neuen S-Bahntriebzüge einen Kreditgeber, Kreditnehmer wird aber der Betreiber selbst sein. Erst wenn dessen Zahlung ausfällt, wird eine Bürgschaft des Aufgabenträgers fällig. Obwohl die Züge im Eigentum des Betreibers stehen, soll im Falle eines Betreiberwechsels nach der Folgeausschreibung der Übergang vom dann alten an […]

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Der schmale Grad zwischen Transparenz und Gerechtigkeit

10.07.17 (Kommentar, VRR) Autor:Stefan Hennigfeld

Vor zehn Jahren gab es im VRR exakt drei Preisstufen: A für die eigene Stadt, B für die Nachbarstadt und C für den Rest des Verbundgebietes. Das hat dazu geführt, daß eine Fahrt von Dortmund nach Schwelm genauso teuer wie wie eine doppelt solange Fahrt nach Mönchengladbach. Es hat an Kostengerechtigkeit gefehlt, aber der Tarif […]

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