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Planungsergebnisse in Bayern liegen vor

17.01.24 (Bayern) Autor:Stefan Hennigfeld

Die Deutsche Bahn informiert zwischen Januar und März 2024 die Bevölkerung der Oberpfalz über die Elektrifizierung der Strecke Marktredwitz–Regensburg aus erster Hand. Die Infomärkte starten am heutigen 17. Januar in der Weidener Max-Reger-Halle. Weitere Termine finden in Wiesau (31. Januar, Rathaus), Nabburg (19. Febraur, Nordgauhalle), Schwandorf (28. Februar, Oberpfalzhalle) und Maxhütte-Haidhof (13 März, Stadthalle) statt.

Die DB informiert Anwohner und Interessenten über den Bahnausbau, der für die Oberpfalz leisere, klimaschonende Züge bedeutet. Einher gehen mit der Elektrifizierung Lärmschutz auf höchstem Niveau sowie der barrierefreie Umbau von Bahnhöfen. Es entstehen neue Halte für den Fernverkehr in Schwandorf, Weiden und Wiesau.

„Die Elektrifizierung zwischen Marktredwitz und Regensburg ist gut für die Oberpfalz. Sie bedeutet einen Schub für nachhaltige Mobilität und für die regionale Wirtschaft. Wir arbeiten für zuverlässigere und schnellere Verbindungen in der Region. Zwischen Saale und Donau reduziert sich die Fahrzeit infolge unserer Maßnahmen um zwanzig Minuten“, erklärt der DB-Gesamtprojektleiter für den Ostkorridor Süd zwischen Hof und Regensburg, Norman Wilk.

Er verantwortet diese mit rund 180 Kilometern längste Ausbaustrecke in Bayern. Neben Planungsergebnissen präsentiert die Bahn im Rahmen der Infomärkte erstmals dreidimensionale Modelle von Streckenabschnitten. So wird bereits in diesem frühen Planungsstadium die künftige Streckenführung mit ihren Auswirkungen auf das Umfeld erlebbar.

Die Infomärkte finden jeweils zwischen 15.30 Uhr und 19 Uhr statt, sodass eine Teilnahme für viele Bürger möglich wird. Auch Besucher, die erst um 18.30 Uhr kommen, haben so die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren. „Wir laden die Bevölkerung herzlich ein. An verschiedenen Themeninseln besteht die Möglichkeit, mit dem DB-Planungsteam in den persönlichen Austausch zu treten“, so Gesamtprojektleiter Wilk.

Foto: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben

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