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Autonomer Busverkehr am Bodensee

08.11.23 (Baden-Württemberg) Autor:Stefan Hennigfeld

Friedrichshafen ist Pionier beim automatisierten Busverkehr. Rund 200 Besucher konnten das beim Tag der Technik in Friedrichshafen live erleben. Die Partner im Projekt „RABus“ (Reallabor für automatisierten Busbetrieb im ÖPNV in der Stadt und auf dem Land) gaben Einblicke in die Möglichkeiten. Die Projektpartner – Stadtverkehr Friedrichshafen, das Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS), ZF und RAB erläuterten und demonstrierten ihre Beiträge.

„Friedrichshafen kann stolz sein. Denn was Sie alle heute erleben, ist ein Blick in die Zukunft des städtischen Verkehrs,“ betonte Fabian Müller (Freie Wähler), Erster Bürgermeister der Stadt Friedrichshafen, zur Eröffnung. „Ein automatisierter Stadtbusverkehr bietet große Chancen für eine klimafreundliche Mobilität – und das gerade auch im Übergang von innerstädtischem zu ländlichem Strecken.“

Die Stadt Friedrichshafen habe durch die Ausweisung und Ausrüstung der Teststrecke dem Projekt im wahrsten Sinne „den Weg geebnet“. „Wir verfügen im RABus-Projekt über eine der ersten Zulassungen für die Erprobung von autonomen Fahrzeugen der Stufe 4 in Deutschland“, sagt Alexander Makowski, Produktlinienleiter Autonomous Mobility (ZF).

„Das ist für das Projekt und für Friedrichshafen eine Besonderheit und wir freuen uns über die vielen positiven Rückmeldungen vom Tag der Technik.“ Viel Zustimmung fand auch das neue Fahrplankonzept des Stadtverkehrs Friedrichshafen, das ab 2024 rund fünfzig Prozent mehr Bus-Angebote in Friedrichshafen, Markdorf und Oberteuringen bringt, sowie die Fahrgastinformationssysteme an den Haltestellen. Im Stadtverkehr Friedrichshafen werden die Busse getestet.

Foto: Stadtverkehr Friedrichshafen GmbH

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