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Modernisierung im Nordosten

13.12.22 (Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern) Autor:Stefan Hennigfeld

Im Nordosten legt man bis Ende des Jahres einen Spurt für mehr Komfort und Barrierefreiheit an den Bahnhöfen ein. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) investiert die DB AG rund 1,7 Millionen Euro in kleine, aber wirkungsvolle Verbesserungen an rund siebzig Stationen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, die für die Fahrgäste sofort sichtbar sind.

Bundesweit modernisiert die DB an vielen Standorten unter anderem Fassaden, Wandflächen, Decken, Bodenbeläge sowie Treppen und Zugänge. Für mehr Komfort sorgen zum Beispiel zusätzliche oder modernere Sitzbänke, neue Beleuchtung oder Fahrradrinnen. Um vor allem sehbehinderten Menschen das Reisen zu vereinfachen, werden taktile Leitstreifen in die Bahnsteige eingebaut, Stufenkanten kontrastreich markiert oder taktile Handlaufschilder an Treppengeländern montiert. Auch neue Automatiktüren und Hublifte an Bahnsteigen verbessern das Reisen für mobilitätseingeschränkte Reisende.

Bernd Koch, Vorstandsvorsitzender DB Station&Service AG: „Mit diesem weihnachtlichen Spurt für attraktive Bahnhöfe stärken wir noch in diesem Jahr schnell und effektiv die Barrierefreiheit und den Komfort an vielen Bahnhöfen. Schon kleine Maßnahmen können und sollen das Wohlgefühl unserer Reisenden steigern. Und das mit dem Ziel, Stationen so einladend zu gestalten, dass sich noch mehr Reisende für die Bahn entscheiden.“

In Berlin erhöht die DB zum Beispiel an der Station Berlin-Halensee durch zusätzliche Sitzbänke den Komfort. Die Barrierefreiheit verbessert die DB an den Bahnhöfen Ostbahnhof und Berlin-Spandau durch neue Automatiktüren. Am Spandauer Bahnhof werden zudem die Säulen in der Bahnhofshalle neugestaltet. In Brandenburg erhöhen zum Beispiel am Bahnhof Strausberg Stadt neue Wetterschutzschutzhäuser den Komfort sowie am Bahnhof Zeuthen zusätzliche Sitzbänke. Am Hauptbahnhof Cottbus gestaltet die DB die Decke im Empfangsgebäude neu.

Eine verbesserte Wegeleitung ist unter anderem an den Stationen Karstädt, Neuruppin Rheinsberger Tor, Neustadt (Dosse) und Paulinenaue geplant. In Mecklenburg-Vorpommern verbessert die DB die Barrierefreiheit zum Beispiel am Bahnhof Pasewalk Ost mit taktilen Leitstreifen und in Anklam und Züssow durch zusätzliche Hublifte. Am Bahnhof Greifswald erneuert die DB unter anderem Sitzbänke und Wegeleitung. Zudem erhält das Vordach des Empfangsgebäude frische Farbe.

Vom Sofortprogramm 2022 profitieren deutschlandweit rund 600 Stationen. Bis Ende des Jahres 2022 fließen bis zu 21,5 Millionen Euro Bundesmittel. Hinzu kommen Eigenmittel der DB AG, deren Höhe nicht genannt wird. Das Ziel ist, kurzfristig die Barrierefreiheit zu verbessern und die Attraktivität zu erhöhen. Die Direktmaßnahmen ergänzen die hohen diesjährigen Investitionen in die Bahnhöfe von rund 1,8 Milliarden Euro aus Mitteln von Bund, Ländern und DB. AG. Auch hier bleibt die genaue Lastenverteilung aber geheim.

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