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InterCity-Taufe in Baden-Württemberg

02.11.21 (Baden-Württemberg, Fernverkehr, Schweiz) Autor:Stefan Hennigfeld

Ein InterCity ist seit letzter Woche als Botschafter des Gäu deutschlandweit unterwegs. Berthold Huber, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn, und Winfried Hermann (Grüne), Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg, tauften den Zug auf den Namen „Gäu“. Ab Dezember 2022 werden auf der Gäubahn Intercity-Züge der Deutschen Bahn (DB) im Stundentakt bis in die Schweiz fahren. Dafür setzt die DB komfortable und zuverlässige Doppelstockzüge (KISS-Züge) des Herstellers Stadler ein.

Die Züge werden mit hundert Prozent Ökostrom fahren und Stuttgart und Zürich verbinden. Die DB stattet die sechsteiligen KISS-Züge bis Ende nächsten Jahres mit dem für den Schweizverkehr erforderlichen Zugsicherungssystem aus. Jeder Zug verfügt über rund 480 Sitzplätze – davon etwa 60 in der 1. Klasse. Alle Fahrzeuge verfügen über WLAN und Steckdosen an jedem Sitzplatz. Eine Fernverkehrspremiere: Erstmals kommen mobilfunktransparente Scheiben zum Einsatz.

Reisende profitieren dadurch von stabilem Internet an Bord. In den Zügen befinden sich vier Reisecafés. Darüber hinaus findet in beiden Klassen auch ein Service am Platz statt. Ein modernes Fahrgastinformationssystem sowie ein elektronisches Reservierungssystem ergänzen den Service-Standard. Die Züge verfügen über einen rollstuhlgerechten Bereich mit zwei Rollstuhlstellplätzen. An Bahnsteigen mit einer Höhe von 55 Zentimetern ist der Einstieg stufenlos.

Foto: Deutsche Bahn AG

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