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Zürich: Weniger Schadensereignisse

26.08.21 (Schweiz) Autor:Stefan Hennigfeld

Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) verzeichnen im ersten Halbjahr 2021 eine leichte Zunahme der Schadenereignisse gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Die erfreulich weiterhin niedrige Anzahl der Ereignisse erklärt sich hauptsächlich aus dem nach wie vor geringerem Verkehrsaufkommen. Dieses nimmt zwar wieder Fahrt auf, hat aber noch nicht den Stand vor Corona erreicht.

Gesamthaft ereigneten sich in der aktuellen Periode von Januar bis Juni 2021 mit 179 Ereignissen 14 Unfälle mit Körperverletzung mehr als im Vorjahr. Davon waren 75 Stoppunfälle. Dies sind Unfälle, die sich ereignen, weil das Fahrpersonal wegen eines anderen Verkehrsteilnehmenden einen Notstopp einleiten muss. Bei den Kollisionen mit Fahrzeugen stieg die Gesamtzahl von 326 im Vorjahr auf 369 Ereignisse. Die Zahl der böswilligen Beschädigungen hält sich mit 56 Vorfällen nahe dem Vorjahr mit 54 Beschädigungen.

Alle Schadenereignisse, die versicherungstechnische, beziehungsweise haftpflichtrechtliche Folgen haben, werden von den VBZ nach verschiedenen Kategorien erfasst, ausgewertet und analysiert. Die Statistik bildet die gesamte VBZ-Transportleistung in Stadt und Region ab. Es handelt sich dabei um absolute Zahlen, ohne Bereinigung mit der erbrachten Fahrleistung (z.B. Zu- oder Abnahme der Kurskilometer), der Menge der beförderten Fahrgäste oder dem generellen Verkehrsaufkommen in der Stadt Zürich.

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