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Rebus startet Rufbetrieb

07.05.21 (Mecklenburg-Vorpommern) Autor:Stefan Hennigfeld

Mit Unterstützung des Landkreises Rostock startet im Mai der erste freie Rufbus Rubi im Landkreis Rostock. Ziel ist es, den Öffentlichen Personennahverkehr in ländlichen Regionen für die Menschen attraktiver zu gestalten. Gemeinsam mit dem Landrat Sebastian Constien sowie dem Bürgermeister von Teterow, Andreas Lange, und den Mitgliedern des Aufsichtsrates wurde der Rufbus kurz vor seinem Startin Teterow vorgestellt.

„Trotz der Pandemie arbeiten wir an innovativen Lösungen für mehr Mobilität in unserem Landkreis“, betonte Landrat Sebastian Constien (SPD). „Rubi ist ein öffentliches Verkehrsangebot, das für die Fahrgäste völlig unkompliziert für wesentlich mehr Flexibilität sorgt. Ich wünsche rubi, dass er sich schnell einen guten Namen macht, oft genutzt und damit zu einem Erfolg wird. Das haben die Kommunen mit ihren Einwohnerinnen und Einwohner jetzt selbst in der Hand“, so Constien.

„Rubi ist eine tolle neue Idee in Mecklenburg-Vorpommern, mit dem rebus den Fahrgästen künftig eine Lösung für die ‚erste und die letzte Meile‘ anbietet. Rubi stärkt damit vorbildhaft die Mobilität in der Fläche“, lobte auch Berthold Witting, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern, den Start.

Der neue Rufbus kann von Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr ohne Fahrplanbindung in den Ämtern Mecklenburgische Schweiz, Gnoien und Tessin sowie der Stadt Teterow genutzt werden. „Dabei können alle Haltestellen in der Region angefahren werden“, sagte rebus-Geschäftsführer Thomas Nienkerk. „Wir haben sehr viel Wert auf ein Konzept gelegt, das eine einfache Nutzung und eine Beförderung innerhalb von sechzig Minuten garantiert. Dazu können die Fahrgäste entweder eine mit unserem Technologiepartner ioki entwickelte App nutzen oder den barrierefreien Rufbus telefonisch bestellen.“

Damit das neue Angebot schneller bekannt wird, gibt es sogar ein eigenes Maskottchen, das Eichhörnchen rubi. Dieser schmückt auch die Rufbusse, die ab Montag im Landkreis unterwegs sind. Der Name setzt sich aus Rufbus und Taxi zusammen und steht für einen Linienbus zum regulären Fahrpreis, der wie ein Taxi funktioniert. „Wir werden beobachten, wie rubi bei den Fahrgästen ankommt, um das Modellprojekt bei Bedarf gezielt weiterzuentwickeln“, kündigte Nienkerk an.

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