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S-Bahnausstellung in Köln-Kalk

02.10.20 (NVR) Autor:Stefan Hennigfeld

Noch bis zum 10. Oktober können sich Bürger in Köln-Kalk über die Ausbaupläne der S-Bahn informieren. Im ersten Obergeschoss der Köln-Arcaden befindet sich die entsprechende Wanderausstellung, die zu den regulären Öffnungszeiten, montags bis samstags von zehn bis zwanzig Uhr, kostenlos besucht werden kann. Mit einer Mischung aus Texten, Videos und Grafiken informiert die Ausstellung über verschiedene Aspekte des Ausbauprojekts.

Das Netz der S-Bahn Köln wird in den 2020er und 30er Jahren in mehreren Stufen ausgebaut: Bisher dieselbetriebene Regionalbahnstrecken werden elektrifiziert, beschleunigt und in S-Bahn-Linien umgewandelt, zusätzliche Gleise und Stationen entstehen. Durch den Ausbau der S-Bahn Köln kann der Takt verdichtet werden und es entstehen neue, umsteigefreie Direktverbindungen.

Im Endausbau wird die Zahl der S-Bahn-Linien von heute sechs auf neun wachsen und die Kapazität des S-Bahn-Systems verdoppelt sich. Im Rahmen des S-Bahn-Ausbaus entsteht der neue Haltepunkt Köln-Kalk West für die S 11 und S 6, unmittelbar hinter dem Odysseum und dem neuen Stadtquartier, in fußläufiger Entfernung zu den Köln Arcaden.

In Zukunft erreichen Reisende den Haltepunkt über Rampen sowie über Treppenaufgänge von der „Straße des 17. Juni“. Ein 150 Meter langer Mittelbahnsteig wird nach Fertigstellung auch mobilitätseingeschränkten Menschen ein problemloses Ein- und Aussteigen in die S-Bahnen ermöglichen. „Bei der Planung des Haltepunkts Köln-Kalk West haben sich die Bürgerinnen und Bürger im letzten Jahr eingebracht. Die Bahnsteigzugänge werden gegenüber der ursprünglichen Planung um rund 250 Meter weiter nach Süden auf teilweise städtischen Grund verlegt“ sagt Bernd Köppel, Leiter der Großprojekte West bei der DB Netz AG.

„Wenn ein Viertel wie in Kalk wächst, muss ein nachhaltiges Mobilitätsangebot mitentwickelt werden. Aus diesem Grund freue ich mich, dass Kalk durch den Ausbau der S 11 einen neuen Haltepunkt bekommt“, ergänzt Norbert Reinkober, Geschäftsführer des zuständigen Aufgabenträgers Nahverkehr Rheinland (NVR) und des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS).

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