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Passiver Schallschutz an RRX-Strecke

13.05.20 (NVR, VRR) Autor:Stefan Hennigfeld

66 Haushalte entlang der RRX-Ausbauabschnitte in Leverkusen und Langenfeld bekommen in den nächsten Tagen Post von der Deutschen Bahn: Für sie wird es demnächst leiser. Bereits vor Beginn der Ausbauarbeiten können die angeschriebenen Anwohner von passiven Schallschutzmaßnahmen profitieren. Die Kosten werden vollständig von der DB übernommen. Auch viele weitere Haushalte entlang der Ausbaustrecke werden vor Schienenlärm geschützt, da die DB umfangreiche aktive Schallschutzmaßnahmen umsetzt.

Neben der Förderung von passiven Lärmschutzmaßnahmen in Einzelhaushalten, werden im Rahmen des Infrastrukturausbaus der S-Bahnstrecke für den Rhein-Ruhr-Express vor allem aktive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. In Leverkusen und Langenfeld errichtet die DB insgesamt auf rund 5,5 Kilometern neue Schallschutzwänden. Außerdem werden Anwohner durch das „Besonders überwachte Gleis“ aktiv vor Schienenlärm geschützt.

Bei 66 Haushalten, in denen die strengen Grenzwerte des Bundesimmissionsschutzgesetzes mit Hilfe aktiver Schutzmaßnahmen nicht eingehalten werden können, besteht zusätzlich Anspruch auf passive Schallschutzmaßnahmen. Ein Gutachter ermittelt individuell, welche Maßnahmen in dem jeweiligen Haushalt am effektivsten schützen. Mögliche Maßnahmen sind beispielsweise der Einbau von neuen Fenstern mit einer höheren Schallschutzklasse.

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