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H2R: Wasserstoff im Rheinland gestartet

19.03.20 (NVR) Autor:Stefan Hennigfeld

Der Energieträger Wasserstoff bietet viele Vorteile für Mensch, Umwelt und Wirtschaft. Er liefert sauberen Kraftstoff für die Mobilität, z.B. für Busse und Lkw, kann erneuerbare Energien speichern und Industrieprozesse durch den Verzicht auf fossile Energieträger klimaneutral machen. Im Rheinland werden seit fast zehn Jahren Wasserstoffbusse eingesetzt. Welche weiteren Potenziale sich in der Region ergeben, wird in einem Feinkonzept untersucht.

Bis Mitte des Jahres werden die Potenziale und Chancen von Wasserstoff in der Region im Rahmen des Feinkonzeptes genau beleuchtet und der weitere Ausbau für die Zeithorizonte 2023, 2030 und 2035 festgelegt. Gefördert wird das Feinkonzept im Rahmen des Wettbewerbs „Modellkommune/-region Wasserstoffmobilität NRW“. Die Initiative „H2R – Wasserstoff Rheinland“ erhielt vergangenes Jahr den Zuschlag für die Ausarbeitung. Weitere Bewerber um die Auszeichnung als Modellregion sind die zwei Kandidaten Düsseldorf/Wuppertal/Rhein-Kreis Neuss und der Kreis Steinfurt.

Das Feinkonzept wird federführend von den Partnern EMCEL (Projektleitung), Bratzel Center of Automotive Management, Energy Transition Consulting, Forschungszentrum Jülich, Frank Sreball Managementberatung, Kanzlei Karpenstein Longo Nübel Rechtsanwälte Partnerschaft und HyCologne ausgearbeitet. Koordiniert wird „H2R – Wasserstoff Rheinland“ von der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK).

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