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RET: Geld zurück für Fehlberechnungen

18.02.20 (Niederlande) Autor:Stefan Hennigfeld

Die Rotterdamer Verkehrsbetriebe (RET) zahlen Reisenden, denen zwischen dem 6. und 9. Januar eine zu hohe Gebühr für die Fahrt mit dem Bus oder der Straßenbahn berechnet wurde, ihr Geld zurück. Sie erhalten das Geld an Fahrkartenautomaten an den U-Bahn-Stationen oder an gelben Automaten in verschiedenen Geschäften. Insgesamt wurde rund 23.000 Reisenden zu viel Guthaben abgebucht, das sich zum größten Teil auf zwei bis fünf Euro belief.

Der Gesamtbetrag, der überbezahlt wurde, beträgt ungefähr 15.500 Euro. Maurice Unck, Direktor des RET: „Für jeden Reisenden, der zu viel bezahlt hat, ist das natürlich ärgerlich, und es hätte nie passieren dürfen. Reisende des RET sollten sich auf ein zuverlässiges System verlassen können. Wir haben das System nun so eingerichtet, dass das Fehlerrisiko in der Zukunft erheblich geringer ist. Wenn Reisende Probleme mit der Gelderstattung haben, können sie sich an unseren Kundendienst wenden.“

Für ein Drittel der Reisenden, die vom 6. bis 9. Januar mit neuem Check-in-Equipment mit Bus oder Straßenbahn gereist sind, wurde zu viel berechnet. Das sind mehr als drei Prozent aller Bus- und Straßenbahntransaktionen und mehr als ein Prozent der gesamten Transaktionen an diesen Tagen; einschließlich U-Bahn, wo keine falschen Beträge abgebucht wurden. Betroffene, die informiert wurden, können ihr Geld in den nächsten sechs Monaten an einem Automaten abholen.

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