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VRS: Neuregelungen zum neuen Jahr

07.01.20 (NVR) Autor:Stefan Hennigfeld

Ab dem 1. Januar 2020 können die VRS-Fahrgäste von einigen Verbesserungen profitieren: Zukünftig fahren bis zu drei Kinder in Begleitung eines Erwachsenen, der über eine Zeitkarte im Abonnement (inklusive Jobticket und Semesterticket) verfügt, werktags bereits ab 15 Uhr kostenlos mit. Bislang galt diese Mitnahmeregelung an den Werktagen ab 19 Uhr sowie ganztägig am Wochenende. Des Weiteren werden ab Januar 2020 Wochentickets und Monatstickets im Einzelverkauf auf andere Kunden übertragbar sein.

Dadurch können die beiden Ticketarten künftig als „Familienkarte“ genutzt werden. Auch Firmen können von den beschlossenen Neuerungen profitieren: Möglich ist zukünftig ein sogenannter gleitender Einstieg beim JobTicket im Solidarmodell. Galt hierfür bisher, dass die Unternehmen bereits mit Abschluss des Vertrages Jobrickets für alle Mitarbeiter abnehmen mussten, haben die Kunden in den Standortkategorien 2 und 3 (gesamtes VRS-Gebiet ohne Köln und Bonn) künftig drei Jahre Zeit, die hundertprozentige Abnahmequote zu realisieren.

In dem von der Verbandsversammlung beschlossenen Pilotprojekt (Laufzeit bis Ende 2022) greift ein Mehr-Stufen-Modell. Es sieht vor, dass die Firmen im ersten Jahr 70 Prozent abnehmen, im zweiten 85 und im dritten Jahr dann hundert Prozent. Ein neuer Bezahlweg wird zum Jahresanfang beim Handyticket angeboten: Als neue Bezahlform kann ab sofort Amazon Pay ausgewählt werden.

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